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»Hervorragend angenommen« wurde die neue Breitwellenrutsche. Insgesamt besuchten rund 57 000 Besucher das Erlebnis-Warmbad in Traunstein. Es wird mindestens noch bis Ferienende geöffnet bleiben.

Trotz der Einschränkungen: Erlebnis-Warmbad Traunstein hatte eine gute Saison

Traunstein – Das Traunreuter Freibad wird am Sonntag schließen. Das Traunsteiner Tagblatt hat deshalb in der Stadt nachgefragt, wann die Saison im Freibad Traunstein zu Ende geht. Die Antwort: Später als in der größten Stadt im Landkreis. Abhängig ist das aber auch vom Wetter.


»Das Erlebnis-Warmbad wird auf jeden Fall noch während der Schulferien geöffnet bleiben. Danach wird je nach Wetterlage entschieden, ob und wenn ja, wie lange, das Schwimmbad noch geöffnet bleibt«, teilte Agnes Giesbrecht, die Pressesprecherin der Stadt, mit.

Die Besucherzahlen für die Saison 2021 seien trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zufriedenstellend. »Bis zum heutigen Zeitpunkt haben in der Saison 2021 rund 57.000 Personen das Freibad in Traunstein besucht. Davon fielen rund 27.000 Besucher in den Monat Juni, der ja mit einer zweiwöchigen Hitzewelle aufwarten konnte«, wie Giesbrecht betonte. Zum Vergleich: In der Vorsaison besuchten zum gleichen Zeitpunkt rund 44.000 Personen das Traunsteiner Freibad. Grund für die Steigerung in der Saison 2021 ist laut der Pressesprecherin zum einen die frühere Öffnung des Bades, nämlich am 21. Mai 2021 (2020: 8. Juni). Zum anderen spiele natürlich auch die hinaufgehobene Obergrenze für Besucher, welche gleichzeitig im Freibad sein dürfen, eine große Rolle. Diese lag in der Saison 2021 bei 1018 Besuchern.

Während es im Vorjahr immer wieder Diskussionen bezüglich des Mund-Nasen-Schutzes im Kassenbereich gegeben habe, habe das in diesem Jahr sehr gut funktioniert. »Die Besucher haben das dieses Jahr nie in Frage gestellt«, so Agnes Giesbrecht. Sie hat auch Besuchszahlen aus Jahren ohne Corona: Da besuchten zwischen 80 000 und 100 000 Besucher (in sehr guten und langen Sommern) das Erlebnis-Warmbad.

»Hervorragend angenommen« wurde laut der Pressesprecherin die neue Breitwellenrutsche. Die Familien seien begeistert. Und dadurch, dass die Besucheranzahl aufgrund von Corona begrenzt sei, würden die Besucher »die nicht überfüllten Liegewiesen und Schwimmbecken genießen«.

Überschattet wurde die Badesaison allerdings von zwei schweren Badeunfällen, bei denen fast zwei Buben ertrunken wären (wir berichteten). Durch engagierte Badegäste konnte das Schlimmste verhindert werden. Die Kinder, die beide bereits bewusstlos im Wasser trieben, überlebten.

Nach diesen beiden Vorfällen hat die Stadt eine Untersuchung von einer externen Stelle in Auftrag gegeben. Diese sollte prüfen, ob das Personal – angesichts der Gegebenheiten im Traunsteiner Freibad – ausreichend ist. Das Ergebnis liege noch nicht vor, werde aber bekannt gegeben, sobald das der Fall sei, so Agnes Giesbrecht auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts.

KR

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