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Südspange wird frühestens 2020 saniert

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Traunsteiner Südspange wird frühestens 2020 saniert
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Die Übergangskonstruktion und die Arbeitsfugen der Südspangenbrücke müssen erneuert werden. (Foto: Wannisch)

Traunstein – Eigentlich hätte die Südspange bereits im Juni 2018 saniert werden sollen, musste aber verschoben werden, da die im Frühjahr 2018 eingegangenen Angebote für die Instandsetzungsmaßnahmen weit über den Kosten lagen, die die Verwaltung damals dafür errechnet hatte. Und jetzt, mehr als ein Jahr später ist klar, die Sanierung verschiebt sich erneut, frühestens im Juni/Juli 2020 könne damit begonnen werden, wie Stadtsprecherin Carola Westermeier auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts mitteilte.


»Die Sanierung der Südspangenbrücke kann in diesem Jahr nicht durchgeführt werden, da bei der öffentlichen Ausschreibung kein Angebot für die Arbeiten eingegangen ist«, heißt es aus dem Rathaus. Es ist nun geplant, die Arbeiten im Herbst erneut auszuschreiben. Die Sanierung soll dann voraussichtlich im Juni/Juli 2020 erfolgen.

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Nötig ist die Sanierung, da die Übergangskonstruktionen und die Arbeitsfugen erneuert werden müssen. Sie sind stark in die Jahre gekommen. Die Arbeiten können jedoch nur von einer Spezialfirma ausgeführt werden. »Zwischenzeitlich haben natürlich Bauwerksprüfungen stattgefunden, zuletzt im Mai dieses Jahres«, wie Westermeier betont. Die Bauwerksprüfungen erfolgen durch ein erfahrenes, auf Verkehrsinfrastruktur spezialisiertes Ingenieurbüro.

Die Erneuerung der Übergangskonstruktionen ist erforderlich, es bestehen aber derzeit keine Sicherheitsrisiken, weshalb eine Verschiebung der Maßnahme auf das Jahr 2020 möglich ist. Nachdem die bereits für 2017 geplanten Maßnahmen zugunsten der Sanierung der Hochstraße/Staatsstraße 2105 verschoben wurde, hieß es allerdings im März 2018 in einem Schreiben der Stadt geheißen: »nun aber ist die Sanierung nicht mehr aufschiebbar«.

Dass die Stadt Kosten mit einer erneuten Ausschreibung einsparen wird, das steht außer Frage. Denn die erste Kostenschätzung ist datiert auf das Jahr 2016. Seither haben im Bausektor die Preise eher angezogen, als dass sie gefallen wären. Zudem, so war die Einschätzung des Bauamts bereits im vergangenen Jahr, gebe es inzwischen weniger Firmen, die diese spezielle Arbeit übernehmen können, deren Auslastung sei dafür aber weiter gestiegen. vew

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Foto: Wannisch
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