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Stadt Traunstein liegt mit Arbeiten auf Großbaustellen im Zeitplan

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Traunstein: Stadt liegt mit Arbeiten auf Großbaustellen im Zeitplan
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Auf Hochtouren läuft die Erschließung des Baugebiets Traunstorf: Die Stadt beendet die Arbeiten Ende des Jahres – dann können die Häuslebauer loslegen. (Fotos: Pültz)

Traunstein – Eine gute Nachricht kommt aus dem Rathaus: Trotz der Corona-Krise laufen die Bauarbeiten auf den Großbaustellen der Stadt wie gewünscht. Verzögerungen ergeben sich nicht. Wie Eva Schneider von der Verwaltung auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts mitteilte, liege die Stadt sowohl mit dem Erweiterungsbau für die Grundschule in Haslach, als auch mit dem Neubau des Feuerwehrhauses am Hochberg im Zeitplan.


Dass in Zeiten der Corona-Krise die Arbeiten auf den Baustellen ungestört und ungehindert weiterlaufen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. So hat auch die eine oder andere Firma ihre Dienste, bedingt durch die Corona-Krise, zurückfahren müssen – mit der Folge, dass auch auf manchen Baustellen in Traunstein zurzeit nur noch wenig oder gar nichts mehr geht. Doch was die Vorhaben der Stadt betrifft, so läuft's auf diesen Baustellen nach wie vor rund.

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Nicht zuletzt in Haslach gehen in diesen Tagen wie immer Bauarbeiter ans Werk. »Die Erweiterung der Grundschule liegt im Zeitplan«, sagt Schneider. Die Kosten sind ihren Angaben zufolge mit 3,8 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Regierung von Oberbayern eine Förderung von 1,7 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. »Im August sollen die Arbeiten abgeschlossen werden, so dass Lehrer und Schüler die neuen Räume ab dem neuen Schuljahr nutzen können.«

Im vollen Gange ist derzeit auch die Erschließung des neuen Baugebiets Traunstorf. »Die Arbeiten gehen gut voran«, teilt Eva Schneider mit. Das große Retentionsbecken sei schon ausgehoben, die Staukästen seien verbaut und die Humusierung des Beckens sei schon weit fortgeschritten. Und außerdem berichtet sie, dass auch schon der Schmutzwasserkanal im Auenweg liege. »Derzeit werden die Kanäle in den Erschließungsstraßen eingebaut.« Die Erschließung werde Ende des Jahres abgeschlossen sein. Und damit können dann die neuen Grundstückseigentümer laut Schneider im Winter oder im Frühjahr loslegen und sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen.

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Schritt für Schritt wächst der Anbau: Die Grundschüler in Haslach erhalten im September weitere Räume.

Nach wie vor noch nicht entschieden sei, wie Schneider in diesem Zusammenhang erläutert, wer welche Parzelle erhält. Die Auswertung der Bewerbungen für die Grundstücke, die die Stadt im Ansiedlungsmodell vergibt, wird gemäß der Mitarbeiterin im Rathaus »voraussichtlich Anfang Mai abgeschlossen sein.«

Auch mit den Bauarbeiten für das Feuerwehrhaus am Hochberg liegt die Stadt nach Angaben von Schneider im Zeitplan. »Die Kanalbauarbeiten werden voraussichtlich Mitte Mai erledigt.« Die Stadt setze sich nach wie vor zum Ziel, das neue Einsatzzentrum der Feuerwehr Hochberg Ende des Jahres in Betrieb zu nehmen. Die Kosten für das Feuerwehrgerätehaus belaufen sich nach Angaben aus dem Rathaus auf rund eine Million Euro, wovon die Regierung von Oberbayern 55.000 Euro übernimmt.

Ob die Stadt die Großbaustelle schlechthin der vergangenen Jahre, das Kulturforum Klosterkirche, wie geplant im nächsten Monat endgültig mit der Einweihung abschließt, ist noch offen. »Dazu kann die Stadt Traunstein angesichts der Coronakrise derzeit keine Auskunft geben«, so Schneider. Sobald eine Entscheidung fällt, werde sie sogleich kommuniziert.

Im Dezember hatte Oberbürger Christian Kegel im Stadtrat mitgeteilt, dass die offizielle Einweihung des Kulturforums Klosterkirche vom 21. bis 24. Mai geplant sei. Damals allerdings war noch nicht vorhersehbar gewesen, dass die Corona-Krise auch das öffentliche Leben in Traunstein in weiten Teilen lahmlegen wird.

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