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Stadt prüft Verringerung von Steigung

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Der Weg von den Traunauen hinauf zum Wochinger Spitz ist steil. Insbesondere der eine oder andere Senior, der nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs ist, kann ihn nur mit Mühe bewältigen. Nachdem Isabelle Thaler (CSU) das Thema im Stadtrat zur Sprache gebracht hatte, versprach Oberbürgermeister Christian Kegel (SPD) zu prüfen, ob sich die Steigung möglicherweise verringern lässt. (Foto: Pültz)

Traunstein – Die Stadt prüft nach Angaben von Oberbürgermeister Christian Kegel (SPD), ob sich die Steigung des Wegs, der von den Traunauen zum Wochinger Spitz hinaufführt, möglicherweise verringern lässt. Die Strecke ist vor allem für Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, bisweilen nur mit Mühe zu bewältigen.


Mehrere Anfragen und Wünsche stellten beziehungsweise äußerten einige Stadträte in der jüngsten Sitzung. Isabelle Thaler (CSU) brachte den Weg von den Traunauen hinauf zum Wochinger Spitz zur Sprache. Sie erinnerte daran, dass Traunstein eine Modellkommune für das Ziel der Staatsregierung ist, Bayern bis 2023 barrierefrei zu machen. Um dieses Ziel erreichen zu können, müsse auch und gerade dieser Weg betrachtet werden. Nach Ansicht der Senioren- und der Jungen Union sei zu prüfen, ob die Stadt diese Stelle in ihrem Wegenetz verbessern und die Überwindung des Höhenunterschieds erleichtern kann.

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Kegel sagte, dass der Bau eines Lifts oder einer Rolltreppe an dieser Stelle – und damit im Freien – äußerst problematisch sei. Eine technische Anlage zu errichten sei »nicht zielführend«. Stattdessen versprach der Oberbürgermeister zu prüfen, ob eine Verringerung der Steigung möglich ist.

Dr. Christian Hümmer (CSU) berichtete zum einen, dass die Turnhalle der Ludwig-Thoma-Grundschule innen immer wieder nass sei. Zum anderen gebe es in der Umgebung des Klinikums nur noch sehr wenige Behindertenparkplätze.

Kegel entgegnete ihm, dass er letztere Anfrage an das Krankenhaus weiterleite. Zur Turnhalle sagte er, ihm sei nicht bekannt, dass es »besonders nass reingehe«. Er werde im Liegenschaftsamt nachfragen.

Klaus Schneider (CSU) blickte auf den Spielplatz an der Traun. Und er regte an, die Hackschnitzel – den Boden, auf dem die Mädchen und Buben herumlaufen – zu erneuern. Kegel sagte zu, dass er den Vorschlag weitergebe.

Ernst Haider (UW) brachte die Müllentsorgung an der Kardinal-Faulhaber-Straße zur Sprache. Sie laufe keineswegs so wie gewünscht, im Gegenteil, immer wieder liege Abfall an der Straße. Weil sich die Verunreinigungen auch an anderen Stellen häufen, müsse man darüber diskutieren, ob man diese Wertstoffinseln beibehält.

»Mehr als ärgerlich« sei, so Kegel, das sich 90 Prozent an die Regeln halten und die Entsorgung wie gewünscht vornehmen. Der Rest gebe nichts auf die Anweisungen. Von einer lückenlosen Überwachung hält der Oberbürgermeister jedoch nichts. »Ich bin kein Freund von Videokameras.« Manfred Bulka, der Leiter des Ordnungsamts, kündigte an, eine Vorlage für die Diskussion in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrats im März vorzubereiten. pü

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