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Stadt hat Grundstück gekauft

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Foto: dpa/Symbolbild

Traunstein – Auf dem Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus am Hochberg hat die Stadt einen weiteren Meilenstein erreicht: Sie hat jetzt das Grundstück in Höfen gekauft, das sie zum Bebauen benötigt. Auf Anfrage vom Traunsteiner Tagblatt hat Carola Westermeier, die Pressesprecherin der Verwaltung im Rathaus, mitgeteilt, dass der »notwendige Grunderwerb von rund 1100 Quadratmetern für den Neubau des Gerätehauses samt Vorplatz in Höfen zwischenzeitlich getätigt werden konnte«.


Der Zeitplan für die Verwirklichung des Vorhabens, das sich die Stadt vor einiger Zeit auf ihre Fahnen geschrieben hat, sieht damit aktuell wie folgt aus: »Der Baubeginn ist frühestens für Herbst 2019 vorgesehen, die Bauzeit ist mit etwa zwölf Monaten berechnet«, so Westermeier. Mit einer Fertigstellung sei also – nach derzeitigem Stand – »frühestens im Spätherbst 2020 zu rechnen«.

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In Höfen bekommt die Freiwillige Feuerwehr Hochberg eine neue Unterkunft. Weil das alte Gerätehaus zu klein ist, baut die Stadt, der Sachaufwandsträger, ein neues.

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Nach der Vorentwurfsplanung mit Kostenschätzung hat das Architekturbüro Zeller/Romstätter im Auftrag der Stadt nun die Arbeiten weiter vorangetrieben und die Entwurfsplanung samt einer Kostenberechnung vorgelegt. Beides hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit 20:3-Simmen genehmigt. Dagegen votierten Ernst Harrecker und Nikolaus Schneider (beide CSU) sowie Dr. Thomas Graf (Traunsteiner Liste).

Josef Hinterschnaiter (SPD) sagte, dass die Diskussion schon fünf Jahre laufe. Vor diesem Hintergrund freue er sich, »dass es jetzt vorangeht.« Er begrüßte es ausdrücklich, »dass das Feuerwehrhaus jetzt kommt«.

Im Rahmen des Neubaus plant die Stadt, das Gebäude zu unterkellern und dort dann einen Löchwasserbehälter einzurichten. Was die Kosten betrifft, so bewegen sie sich nach wie vor im vorgegebenen Rahmen. Für das Feuerwehrhaus wird die Stadt – wie der Berechnung zu entnehmen ist, die nun auf die Schätzung folgte – nach Angaben aus dem Rathaus voraussichtlich 700 000 Euro aus ihrer Kasse nehmen müssen. Und die Aufwendungen für das Wasserbecken werden sich wohl auf, wie Westermeier weiter mitteilte, 156 000 Euro belaufen. »Die Schaffung eines Löschwasserbehälters am Hochberg ist zwingend notwendig. Erfreulicherweise ist es möglich, den Löschwasserbehälter im Feuerwehrhaus zu integrieren und die beiden Maßnahmen gemeinsam zu realisieren«, betonte die Pressesprecherin.

Das Architekturbüro erstellt nun einen Bauantrag und legt ihn dann der Stadt zur Genehmigung vor. Der Bauantrag werde, wie Westermeier vorausblickt, in der Verwaltung bearbeitet und geprüft. Und schließlich werde er dem Bauausschuss zur Genehmigung vorgelegt. pü