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Seit 70 Jahren gehört Adolf Frisch der Gewerkschaft Verdi an. Er war eines von zahlreichen langjährigen Mitgliedern, die jetzt vom Ortsvorsitzenden Claudio Beilhack (links) und dem ehemaligen stellvertretenden Landesbezirksleiter Norbert Flach (rechts) geehrt wurden.

Seit Jahrzehnten Verdi treu: Ortsverband Traunstein ehrte langjährige Mitglieder

Traunstein – Der Ortsvorstand Traunstein der Gewerkschaft Verdi ehrte seine langjährigen Mitglieder. Auszeichnungen gab es für 25, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre Mitgliedschaft.


70 Jahre Mitglied sind Adolf Frisch und Johann Schinabeck. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft können zurückblicken: Walter Draz, Hermann Fischer, Edwin Hack, Mathias Huber, Franz Hungerhuber, Johann Reicher, Karl Strohmayer und Georg Vollmaier.

Seit 50 Jahren gehören der Gewerkschaft an: Bernhard Bauhofer, Vinzenz Bock, Annemarie Brandauer, Johanna Brunner, Erwin Buchner, Josef Hofmann, Franz Huber, Leonhard Huber, Helmut Irlacher, Elke Kalina, Sabine Kaltenhauser, Rainer Klapfenberger, Eva Kluge, Franz Krammer, Rudolf Kuchling, August Kunert, Gabriele Neumann, Günther Palzer, Walter Porada, Wolfgang Scheck und Karl-Heinz Schmidt.

40 Jahre Treue zu Verdi bewiesen Rudolf Adam, Monika Birnkammer, Marie Luise Bock, Brigitte Forthauser, Ilse Greimel, Sabine Hackl, Sabine Hohberger, Cornelia Huber, Thomas Kniger, Berthold Langer, Bruno Mayer, Siglinde Moeller, Sabine Müller, Margot Ploder, Hildegard Rausch, Werner Resch, Alfons Schmuck, Gerda Schweidler, Ludwig Seitlinger und Friedrich Windbichler.

Ortsvorsitzender Claudio Beilhack erklärte bei dem Ehrungsabend, Kompetenzen und Kräfte stärken, dieses Motto sei heute noch so aktuell, wie auch zu den Zeiten, in denen die Jubilare gewerkschaftlich gewirkt haben und teilweise immer noch wirken.

Die Laudatio für die verdienten Jubilare hielt Norbert Flach, ehemaliger stellvertretender Landesbezirkleiter des Verdi-Landesbezirks Bayern. Er sprach den Jubilaren Dank und Anerkennung für so lange Mitgliedschaft aus. »Euer Einsatz und Euer Wirken hatte zur Folge, dass Lebens- und Arbeitsbedingungen stetig verbessert werden konnten«, so Flach.

Flach ging auch auf die aktuellen Herausforderungen wie den Klimawandel und die Auswirkungen von Pandemie und Ukrainekrieg auf unser Leben und unsere wirtschaftliche Situation ein.

Mit einer Inflation von knapp 10 Prozent würden aktuell gerade Bezieher unterer Einkommen nicht mehr wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. In einer so einzigartigen Situation sei die Politik in der Verantwortung, für einen Ausgleich zu sorgen. Flach lobt zwar die verschiedenen Entlastungspakete, die auch die Gewerkschaften gefordert hätten. Er kritisierte jedoch, dass zu viel mit der »Gießkanne« verteilt wurde und zu wenig die Menschen bekommen hätten, die die Schwächsten in der Gesellschaft sind. Auch müssten die Unterstützungen schneller kommen, »die Menschen brauchen jetzt nicht nur eine Botschaft, dass sie nicht allein gelassen werden, sie brauchen Entlastung jetzt«.

Flach erinnerte ferner, dass die Gewerkschaften für Frieden und Freiheit stehen. »Wir tragen deshalb auch die Entscheidungen mit, die Ukraine in ihrem Kampf um Freiheit zu unterstützen«, gleichzeitig müsse aber auch alles getan werden, um diesen Krieg und damit das Leid von Millionen Menschen zu beenden.

fb

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