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Sechsfacher Nachwuchs bei Rettenbacher Turmfalken

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Nur wer ganz genau hinschaut, der sieht: Es sind sechs nicht fünf Turmfalkenjungen, die sich hier in Reih und Glied fürs Familienbild positionieren.

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Denn ganz rechts hat sich ein Nachzügler hinter seinem älteren Geschwisterchen versteckt. Das Foto stammt von Johann Friedl aus Rettenbach. »Vor rund 30 Jahren baute ich an unserem Stadl einen Kobel für Schleiereulen. Der wurde leider bis vor kurzem nicht genutzt«, schreibt Friedl an die Redaktion. Doch vor drei Jahren bezog es ein Falkenpärchen. Leider musste Friedl feststellen, dass ein Falke von einen Marder aufgefressen wurde. »Daraufhin schützte ich das Einflugloch mit einem großen Blech, so dass der Marder keine Chance mehr hatte.

Zu meinem Erstaunen stellte ich darauf fest, dass eine Kolonie Hornissen das Quartier bezogen hatte«, schildert der Rettenbacher die Geschichte weiter. Daraufhin bastelte er einen Kobel an eine andere Stelle und im nächsten Jahr bezog schon das erste Falkenpärchen mit vier Jungen das neu gebaute Heim. »Heuer konnte ich mit Freude feststellen, dass es jetzt schon sechs Kinder sind.«