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Sanierung der Sportanlagen beginnt im Sommer

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Traunstein: Sanierung der Sportanlagen beginnt im Sommer
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Eine Einzelmaßnahme, die bis dato im Gesamtpaket für die Erneuerung der Sportanlagen an der Grundschule Haslach gestanden war, strich die Stadt: Die Pflasterung des Parkplatzes erneuert sie nun doch nicht – die Ersparnis: rund 30 000 Euro. Die Sanierung sei, so der Tenor im Rathaus, nicht unbedingt erforderlich. (Foto: Pültz)

Traunstein – Die Stadt Traunstein plant nach eigenen Angaben, im Frühsommer mit der Sanierung der Sportanlagen an der Grundschule Haslach zu beginnen. Wie Eva Schneider von der Verwaltung im Rathaus auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts weiter mitgeteilt hat, rechne man mit etwa einem Dreivierteljahr Bauzeit – mit der Folge, dass die Neugestaltung voraussichtlich im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein werde.


Die Grundschule Haslach ist seit knapp einem Jahr eine Großbaustelle. Die Stadt hatte die Arbeiter im Frühjahr 2019 kommen lassen. Und seitdem wächst und gedeiht der Erweiterungsbau im Westen Zug um Zug. Große Enge herrscht im Schulhaus, mehr Platz ist dringend erforderlich.

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Und so entsteht ein Anbau mit unter anderem einem Handarbeits- und einem Hauswirtschaftsraum, einer Toilette, einer Küche und einem Speiseraum für die Mittagsverpflegung sowie mit Gruppenräumen für die Ganztagsschule. Die Stadt will das zusätzliche Gebäude zum Start ins neue Schuljahr fertigstellen.

Wenn die Arbeiten am Erweiterungsbau schon weit fortgeschritten sind, dann geht sie an eine Erneuerung der Sportanlagen. Sie plant laut Schneider zum überwiegenden Teil Sanierungen der Kunststoffbeläge, des Rasenspielfelds, der Sitzblöcke und Treppen, der Pflasterungen und des Ballfangzauns. »Hinzu kommen Umgestaltungsmaßnahmen.« Und in diesem Zusammenhang verweist sie auf multifunktionale Spielflächen, Geländemodellierungen, Wegeführungen und Pflanzungen.

Der Stadtrat hatte vor Weihnachten endgültig die Weichen für die Sanierung und Neugestaltung der Sportanlagen gestellt. Er segnete die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung des beauftragten Büros ebenso ab wie er die vorgelegte Bauzeitenplanung zur Kenntnis nahm.

In der Planung ergab sich noch eine Änderung: Hatte die Stadt bislang auch damit gerechnet, dass sie im Zuge der Baumaßnahmen die Pflasterung des Parkplatzes erneuern müsse, so stellte sich alsdann heraus, dass diese Maßnahme nun doch nicht erforderlich ist. Die Erneuerung sei, so der Tenor jetzt im Rathaus, nicht unbedingt nötig.

Diese Einzelmaßnahme fiel auf dem Gesamtpaket heraus, das die Stadt geschnürt hatte – was sich nun nicht zuletzt auch im Zahlenwerk bemerkbar macht. Unterm Strich verringern sich damit die Kosten für die Sanierung der Sportanlagen in der Schätzung von bisher 610.000 Euro auf nun 580.000 Euro.

Wenn alles klappt wie geplant auf der Großbaustelle, dann können die Mädchen und Buben zum Start ins neue Schuljahr den Erweiterungsbau in Besitz nehmen. Alsdann müssen sie sich aber noch einige Monate gedulden, bis ihnen auch die – dann erneuerten – Sportanlagen wieder zur Verfügung stehen. Beeinträchtigungen des Unterrichts werden in dieser Zeit von der Stadt so gering wie möglich gehalten. »Die Realisierungsschritte erfolgen in enger Abstimmung mit der Schulleitung, um den Sportunterricht im Freien aufrecht erhalten zu können«, sagt Schneider. »Betroffene Sportvereine werden ebenfalls frühzeitig eingebunden und informiert.«