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Rund 35 000 Euro für Bedürftige gesammelt

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Zusammen mit seinen Partnern sammelte der Verein Vergissmeinnicht Chiemgau 34 583 Euro. Das Ergebnis gab der Verein im Verlagshaus des Traunsteiner Tagblatts bekannt. Über das Ergebnis freuten sich (von links): Christa Sailer vom Vorstand des Vereins, Vroni Miller vom Traunsteiner Tagblatt, Birgit Sailer, die Vereinsvorsitzende, und Rosi Maier von der Verwaltung des Vereins. (Foto: Pültz)

Traunstein – So viel Geld wie noch nie hat der Verein Vergissmeinnicht Chiemgau diesmal zusammen mit seinen Partnern für einen guten Zweck gesammelt: Spenden in Höhe von insgesamt 34 583 Euro haben alle zusammen bei der Wunschbaumaktion entgegengenommen. Mit dem Geld unterstützt der Verein auch diesmal wieder Bedürftige.


Schon zum achten Mal veranstaltete der Verein die Aktion. Wunschbäume standen diesmal in der Bahnhofsbuchhandlung Krähling, beim Traunsteiner Tagblatt, beim Sailer-Keller, im Hofbräuhaus Traunstein, bei Gössl Traunstein, im Kindergarten St. Oswald, in der Grundschule Oberteisendorf, in der Praxis »Die Hiemers« und in der Sailer-Kapelle in Chieming. Überall konnte man sich Sterne mit unterschiedlichem Wert und Kurzbeschreibung des Verwendungszwecks aussuchen. An den Wunschbäumen hingen insgesamt über 1500 Sterne, die Kindergärten und Privatpersonen gebastelt hatten.

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Die Not sei groß, sagte Vorsitzende Birgit Sailer anlässlich der Bekanntgabe der Spendensumme im Verlagsgebäude des Traunsteiner Tagblatts. Viele Bedürftige seien auf Unterstützung angewiesen. In Zeiten der Corona-Krise kommen zu finanziellen Sorgen ihren Angaben zufolge oft auch noch Einsamkeit und Depressionen. Mit den gesammelten Spenden gewährte der Verein dringend benötigte Hilfe. Mit dem Geld kaufte er für die Bedürftigen etwa Medikamente und warme Kleidung, erfüllte aber auch Wünsche, die Freude bereiten, und besorgte zum Beispiel Spielsachen und Musikinstrumente. Die Liste der Wünsche war lang – die Schicksale sind oft schwer. Viele kleine, aber auch große Zuwendungen verteilte der Verein.

So sorgte er etwa für palliativ-alternative Krebsbehandlungen und medizinische Hilfsmittel, für die keine Krankenkasse mehr aufkommt. Aber auch der erste neue Pullover für einen kleinen Buben aus schwierigen Verhältnissen oder Spielsachen für einen Witwer mit fünf Kindern waren unter den Geschenken.

Da immer mehr Anfragen auch aus dem mittlerweile großen Netzwerk mit Hilfsstellen, Sozialarbeitern und Familienhelfern kommen, arbeiten neben der Vorstandschaft auch einige Ehrenamtliche aus den Reihen des Hofbräuhauses Traunstein mit. Die Brauerei hatte vor sieben Jahren die Gründung von Vergissmeinnicht Chiemgau initiiert.

2019 waren im Rahmen der Wunschbaumaktion schon 21 133 Euro zusammengekommen – und 2020 waren es dann sogar 34 583 Euro. Überraschend gut lief es unter anderem auch beim Traunsteiner Tagblatt. Allein dieser Partner sammelte 9240 Euro.

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