Nachwuchsmusiker: Förderpreise für hervorragende Leistungen übergeben

Nachwuchsmusiker: Förderpreise für hervorragende Leistungen übergeben
Bildtext einblenden
Im Kulturforum Klosterkirche übergab der Verein »Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein« seine Förderpreise. Unser Foto zeigt (vorne von links) die Gruppe »Funny Four« mit Pia Küblböck, Helene Wimmer, Anna Geißelbrecht und Fritz Knab sowie (hinten von links) Fachbereichsleiter Kultur Georg Spiegelsberger, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, Viktoria Stegemann, Sara Messmer und den Vorsitzenden der »Freunde der Musik«, Altoberbürgermeister Fritz Stahl. (Foto: Buthke)

Traunstein – In einem Konzert, das die Preisträger selbst gestalteten, verlieh der Verein »Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein« im Kulturforum Klosterkirche zum zehnten Mal seine Förderpreise für begabte Schüler der Musikschule Traunstein. Im Vorspiel zwei Wochen zuvor hatten alle Teilnehmer die Jury mit ihrem Können überzeugt und jeweils einen ersten Preis zugesprochen bekommen.


Die Preise an die Harfenistin Sara Messmer, die Blockflötistin Viktoria Stegemann und das Klarinettenquartett »Funny Four« mit Anna Geißelbrecht, Fritz Knab, Pia Küblböck und Helene Wimmer übergaben der Fördervereinsvorsitzende, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer sowie Gerhard Spiegelsberger, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Traunstein, in Vertretung des Musikschulleiters Heinrich Albrecht. Jurymitglied Jürgen Hagen stiftete für Viktoria Stegemann Aufnahmen in einem Tonstudio als Sonderpreis.

Im Konzert erfreute Viktoria Stegemann das Publikum im Kulturforum Klosterkirche mit einer Bravade von Jakob van Eyck (Tenorblockflöte), einer Sonate C-Dur Largo und Allegro von Benedetto Marcello (Altblockflöte) und dem »Dance of the Mosquitos« (Sopranblockflöte) von Fini Henriques. Das Klarinettenquartett »Funny Four« glänzte in einer bunten Musikauswahl von Klassik über Volksmusik bis hin zum Jazz mit dem Jägerchor aus der Oper »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber, Andante aus dem Reigen seliger Geister aus »Orpheus und Eurydike« von Christoph Willibald Gluck, dem Klarinettenjodler von Karl Edelmann und dem Traditional »Down by the Riverside«. Die Vielseitigkeit der Harfe demonstrierte Sara Messmer mit dem »Oriental Dance« von Aram Khatchaturian, der »Etude de concert« von Felix Godefroid und dem »New Blues« von Deborah Henson-Conant in Vollendung.

Stahl erinnerte daran, dass der Verein »Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein« 2010 auf Anregung des damaligen Leiters der Musikschule Traunstein, Georg Holzner, gegründet worden sei, um die gute Sache »Musikschule« über das große städtische Engagement hinaus zu unterstützen und ein Zeichen bürgerschaftlichen Engagements zu setzen. Zudem bemühe sich der Förderverein, das Veranstaltungswesen der Schule und vor allem aber die Schüler der Musikschule zu unterstützen. Unter anderem geschehe dies durch die nun zum zehnten Mal ausgelobten Förderpreise.

Stahl freute sich, dass die Preisvergabe 2020/21, die normalerweise immer im Frühjahr stattfindet, wegen Corona aber ausfallen musste, doch noch durchgeführt werden konnte und lobte in diesem Zusammenhang die Musikschule dafür, dass sie dieses Konzert ausrichte. Wie immer gehe es bei den Förderpreisen nicht um Bargeld, sondern um die Übernahme von Kosten für Zusätzliches wie Instrumente, Fortbildung und Ähnlichem. So wolle der Förderverein vor allem Freude am Üben, Lernen und Auftreten bei Veranstaltungen fördern.

Oberbürgermeister Dr. Hümmer gratulierte den Preisträgern und lobte sie dafür, dass sie nicht nur ihr Können erarbeitet, sondern es mit ihrem Konzert auch auf die Bühne gebracht hätten. Mit dem Zitat des römischen Philosophen Seneca »Wahre Freude ist eine ernste Sache« wies das Stadtoberhaupt auf das notwendige Üben hin, das nicht nur die Musikanten, sondern auch die Lehrer und Eltern betreffe. Letztere müssten die Jugendlichen immer wieder motivieren. Die Durchführung der Aktion Förderpreise sei in diesem Jahr nicht ganz einfach gewesen, meinte Dr. Hümmer. Corona habe nämlich einiges durcheinander gebracht.

Bjr

Mehr aus der Stadt Traunstein