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Modernste Feuerwehrtechnik Traunsteiner Wehren

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Auf dem Stadtplatz übergab Oberbürgermeister Christian Kegel drei Tragkraftspritzenfahrzeuge an die Ortsfeuerwehren Haslach, Kammer und Wolkersdorf. (Foto: Buthke)

Traunstein – Bei einer Feier auf dem Traunsteiner Stadtplatz übergab Oberbürgermeister Christian Kegel drei Tragkraftspritzenfahrzeuge Logistik (TSF-L) an die Ortsfeuerwehren Haslach, Kammer und Wolkersdorf. Der Gesamtbeschaffungswert beträgt rund 510.000 Euro.


Die Weihe der neuen Einsatzfahrzeuge übernahmen Pfarrer Christoph Zirkelbach und der evangelische Dekan Peter Bertram. Dass Menschen sich für andere einsetzten, sei ein großer Segen, sagte Zirkelbach. Dafür sei aber auch das notwendige technische Gerät erforderlich.

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Der Oberbürgermeister führte aus, die Beschaffung der Tragkraftspritzenfahrzeuge sei vor drei Jahren im Stadtrat beschlossen worden. Die Freiwilligen Feuerwehren Haslach und Wolkersdorf erhielten je ein TSF-L auf einem Straßenfahrgestell zum Preis von 160 000 Euro je Fahrzeug. Die Freiwillige Feuerwehr Kammer bekam ein TSF-L auf einem Allradfahrgestell. Dessen Anschaffung kostete 190 000 Euro. Der Freistaat Bayern fördert die Neuanschaffung mit insgesamt rund 120 000 Euro.

Kegel drückte die Hoffnung aus, dass mit den neuen Einsatzfahrzeugen der Dienst der Feuerwehrleute erleichtert werde. Neben einer guten technischen Ausstattung sei vor allem der ehrenamtliche Dienst der Einsatzkräfte notwendig. Mit den Fahrzeugen sei der Fuhrpark wieder auf dem neuesten Stand, um auf die veränderten Einsatzszenarien angemessen reagieren zu können.

»Mögen die Fahrzeuge möglichst wenig zum Einsatz kommen«, sagte das Stadtoberhaupt. Denjenigen, »die das ganze Jahr über den Kopf hinhalten«, sprach er seinen Dank für den großartigen Dienst am Bürger aus.

Unterschiedliche Beladungen möglich

Der Traunsteiner Stadtbrandinspektor Christian Schulz erklärte, die Übernahme von drei neuen Einsatzfahrzeugen würde für die Feuerwehrdienstleistenden eine große Herausforderung und zahlreiche Übungen bedeuten. Die Feuerwehren würden die gesetzlichen Vorgaben erfüllen und innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort sein. Er zollte all jenen Leuten seinen Respekt, die sich in den Feuerwehren dafür einsetzen würden. Durch die Möglichkeit, das TSF-L mit unterschiedlichen Beladungen zu versehen, sei es für verschiedene Schadensereignisse einsatzbereit.

Kreisbrandrat Christoph Grundner betonte, die Erwartungshaltung an ein Einsatzfahrzeug müsse erfüllt werden. Jedoch seien die Menschen bei der Bedienung des Fahrzeugs sehr wichtig. Grundner machte ebenfalls auf die geänderten Anforderungen an die Feuerwehren aufmerksam. Die Gefahrenabwehr und der Katastrophenschutz stünden im Vordergrund. Dies gehe nicht mehr mit Fahrzeugen mit starrer Beladung. Das Geld sei deshalb hervorragend angelegt und komme letztlich allen Bürgern zugute.

Bei der kurzen Andacht sagte Dekan Bertram, das Bibelwort »Einer trage des Anderen Last« stehe für die drei Fahrzeuge. Der Dienst bei der Feuerwehr übe eine große Faszination aus. Die Aktiven der Feuerwehr hätten dabei eine besondere Verbindung zum Thema »Feuerwehrauto«, denn sie wüssten, was moderner Brandschutz erfordere.

Gott schaue auf die Fahrzeuge und die technische Ausstattung, denn der Erhalt von Leben gefalle ihm. Gott sei ein Freund des Lebens und sei mit den Menschen verbunden, die sich in den Gemeindienst stellten. Gott sei es deshalb wichtig, bei denen zu sein, die sich für den Nächsten einsetzen und die Lasten tragen. Gott investiere zwar kein Geld in die Fahrzeuge, dafür jedoch seinen Segen. Bjr

 

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