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Mehr Platz für Schule der Phantasie und „Offenes Atelier“

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Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer (links), Judith Bader und Horst Beese (Foto: Eva Schneider/Große Kreisstadt Traunstein)

Traunstein – Die Schule der Phantasie sowie das „Offene Atelier“ sind umgezogen und haben nun mehr Platz zur Verfügung. Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer hat sich bei einem Besuch des neuen Atelierraumes am Karl-Theodor-Platz 4 persönlich davon überzeugen können, dass die neuen Räumlichkeiten hervorragend für die Grundschulkinder und Jugendlichen geeignet sind. Leider sind die Einrichtungen aktuell wegen Corona geschlossen.


Oberbürgermeister Hümmer und Kursleiter Horst Beese unterhielten sich vor Ort über das Ersatzangebot, welches in der Pandemiezeit umgesetzt werden könne. Das geplante Eröffnungsfest mit vielen Gästen muss vorerst verschoben werden. Die Schulleiterin Judith Bader und der Oberbürgermeister waren sich darüber einig, dass die Einweihungsfeier aber so bald wie möglich nachgeholt werden soll. 

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Die aktuelle Schließung der Schule der Phantasie als Lernort außerschulischer Bildung stellt in der aktuellen Krisenzeit, in der Kinder von Sorgen und Einschränkungen besonders betroffen sind, einen starken Einschnitt dar. Für die Verantwortlichen der Schule steht fest: Es müssen neue Wege gefunden werden, um die Verbindung mit den Kurskindern aufrechtzuerhalten. Wie bereits im Frühjahrs-Lockdown sind Alessia von Mallinckroth und Horst Beese dazu übergegangen, alternative und kontaktlose Projekte zu entwickeln. Jede Woche werden abholbare Kunst-Carepakete zusammengestellt in denen unterschiedliche Materialien vorhanden sind, welche zum kreativen Schaffen anregen sollen. 

Auch digitale Angebote in Form von kurzen Lernfilmen werden erstellt. Hier wird zum Beispiel gezeigt, wie man mit Gipsbinden einen Kopf modelliert oder aus Abfallmaterial einen Drachen bastelt. Die Videos werden von den Schülern gut angenommen. Klar ist aber: Dieses Angebot kann die Präsenzkurse oder die Gemeinschaft nicht ersetzen. Einige der Kinder werden auf diesem Wege leider gar nicht mehr erreicht.

Über die Schule der Phantasie: 

Die Schule der Phantasie gibt es bereits seit 33 Jahren in Traunstein. Hunderte von Kindern zwischen sechs und zehn Jahren haben mittlerweile an den Jahreskursen teilgenommen, um in einer geschützten Atmosphäre zusammen mit ausgebildeten Künstlerinnen und Künstlern bildnerisch zu gestalten. Im Vordergrund steht dabei die freie Entfaltung der schöpferischen Phantasie, ohne Leistungszwang und Notendruck. Gefördert werden Experimentierfreude, die Lust am gestalterischen Tun und das Finden von Alternativen. Im Prozess des bildnerischen Gestaltens können persönliche Erlebnisse und Stimmungen einen Ausdruck finden, der auch bei der Verarbeitung und Bewältigung von schwierigen Lebenssituationen, Ängsten und Konflikten helfen kann.

fb/red

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