Mann als vermisst gemeldet – Verwirrt und mit Marihuana im Zug unterwegs

Polizei
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Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Traunstein – Die Fahnder der Grenzpolizei Piding kontrollierte am Dienstagnachmittag, 20. Juli, im Reisezug EC2083, Höhe Traunstein, einen deutschen Staatsangehörigen, der Richtung Süden unterwegs war. Er machte zunächst einen etwas verwirrten Eindruck auf die Beamten, gab zu verstehen, dass er nicht wisse, wo er sich aktuell befindet und eigentlich nur bis München fahren wollte. Auffällig war zudem, dass der Mann kein Gepäck mit sich führte, obwohl er sich angeblich auf Urlaubsreise befand.

Bei einer Durchsuchung fanden die Fahnder zunächst eine Kleinmenge Marihuana die sichergestellt wurde. Doch damit war der Fall noch nicht abgeschlossen - eine Überprüfung im Fahndungsbestand ergab, dass der 29-Jährige kurz zuvor bei der Polizei in Schleswig-Holstein von seinen Eltern als vermisst gemeldet wurde. Aufgrund einer offenbar psychischen Ausnahmesituation, wurde der Alleinreisende vorsorglich von den Schleierfahndern aus dem Zug gebeten und in ärztliche Obhut übergeben.

fb/red 

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