Kundgebung auf dem Stadtplatz: Rückläufige Teilnehmerzahl

Kundgebung auf dem Stadtplatz gegen Corona-Maßnahmen
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Wieder versammelten sich Kritiker des Kurses, den die Regierung in Sachen Pandemie steuert, auf dem Stadtplatz in Traunstein. Einige meldeten sich zu Wort. (Foto: Hobmaier)

Traunstein – Knapp einhundert Teilnehmer besuchten eine Kundgebung auf dem Stadtplatz, die einmal mehr Franz Lindlacher und seine Helfer veranstalteten. Die Zahl der Demonstranten war diesmal deutlich niedriger. »Trotz der zeitgleich angesetzten großen Demo in Rosenheim haben wir uns entschlossen, auch in Traunstein zu demonstrieren, weil wir ja dort aufmerksam machen wollen, wo wir daheim sind«, sagte Felicitas Englisch.


»Oft glaube ich, dass ich alles nur träume.« So begann Gertrud Angerpointner ihren Vortrag. Und sie betonte, »dass es mir jedoch jeden Tag klarer wird, dass wir etwas dagegen tun müssen«. Sie kritisierte insbesondere, dass die Politik die falschen Schwerpunkte setze. So vermisst sie beispielsweise Anstrengungen gegen die Krankenhauskeime, die ihren Angaben zufolge jährlich etwa 40 000 Todesopfer in Deutschland fordern. Unter anderem kritisierte sie dann auch, dass manche Unternehmen durch die Produktion des Coronaimpfstoffs Milliardengewinne erzielen.

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In der Diskussion ergriffen mehrere Teilnehmer das Wort. Für einen der Moderatoren, Hubert Koch, steht fest, dass »es bei denen 'da oben' nur ums Geld geht und die Interessen der kleinen Bürger niemanden interessieren«. Katja Ziesemer aus Traunstein forderte eine deutlich stärkere Ausrichtung auf ein gesundheitsbewusstes Leben und eine deutlich kritischere Auseinandersetzung mit der aktuellen Studienlage. »Es dürfen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse mehr unter den Teppich gekehrt werden, die der Meinung der Politik nicht entsprechen.«

Die kleine Ronja aus Kirchanschöring war mit ihren Eltern nach Traunstein gekommen. Sie ergriff das Mikrofon und forderte die Politik auf, die Schulen und Kindergärten aufzusperren. Und weiter: »Diese blöden Masken müssen auch weg.« Für Toni Ziller aus Siegsdorf bilden Treffen wie dieses eine Wohltat. »Es tut gut, unter Gleichgesinnten zu sein.« Gleichzeitig forderte er einen Wandel in der Gesellschaft. »Wir müssen zu einer Gesellschaft ohne Altenheime kommen, die alten Menschen sollen überall die Möglichkeit haben, in den Familien bleiben zu können.«

Michael Stefanutti aus Übersee stellte die Frage, »wie es sein kann, dass von einem auf den anderen Tag die Zahlen der Grippeviren auf Null fallen«. Zudem sieht er das Gesamtkonstrukt als »großen Fake, der die Übersterblichkeit viel zu dramatisch darstellt«. Auch übte er Kritik an den veröffentlichten Inzidenzwerten. »Hier werden alle positiv Getesteten als krank dargestellt, egal ob sie tatsächlich krank sind oder nicht.«

Michael Bauer aus Freilassing sagte: »Ich bin Arzt und war bereits mehrfach mit den Spätfolgen dieser hochgefährlichen Erkrankung in Kontakt. Es ist hässlich, wenn 50-Jährige daran sterben. Das Einzige, was helfen kann, ist Impfen. Mit den Lockdownmaßnahmen haben Merkel und Söder das einzig Richtige getan – machen Sie endlich die Augen auf und sehen Sie der Wahrheit ins Gesicht.« Bauers Ausführungen sorgten für Pfiffe und Buhrufe.

Georg Planthaler sprach von einem guten Beitrag. Denn, so Planthaler, »wir müssen miteinander in Kontakt treten«. hob

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