Kindernachmittag bei der Traunsteiner Polizei

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Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Archiv

Traunstein – Rund 100 Kinder aus Traunstein und den Gemeinden Vachendorf, Grabenstätt, Surberg, Bergen, Marquartstein und Ruhpolding verbrachten im Rahmen des Ferienprogramms einen Nachmittag bei der Traunsteiner Polizei.

Die Kinder erhielten am Dienstag in viele Bereiche der polizeilichen Arbeit Einblick. Eine Polizeihundeführerin stellte ihnen zum Beispiel ihren Hund „Luki“ vor. Dieser ist als Schutzhund, Drogenspürhund und sogar als Geldsuchhund ausgebildet. In kürzester Zeit erschnüffelte „Luki“ ein Päckchen mit Drogen und einen Geldschein – beide Sachen waren vorher extra in einem Auto versteckt worden.

Bei der Kriminalpolizei wurde den Kindern die Tatortspurensicherung von DNA-Spuren und Fingerabdrücken erklärt. Darüber hinaus erhielten sie auch Einblick in die Ausrüstung der Spurensicherungsbeamten und über ihr Vorgehen am Tatort. Auch der nagelneue Tatortbus fand großen Anklang bei den Kindern.

Der Waffensachbearbeiter der Polizeiinspektion Traunstein, Walter Ponath, zeigte den Kindern ein Sammelsurium an verbotenen Waffen. Besonders gefiel hier ein Überhandschuh, der mit spitzen Nieten besetzt war. Auch wies Ponath eindringlich darauf hin, dass immer wieder Kriegsmunition beim Spielen aufgefunden werden kann und dies eine große Gefahrenquelle darstellen kann. Grundsätzlich sollte daher beim Auffinden von Munition immer ein Erwachsener verständigt werden.

Zum Abschluss wurden den Kindern noch die Zellen, das Schießkino und die verschiedenen Dienstwagen gezeigt. Dabei durfte natürlich ein Probesitzen in einem Streifenwagen mit blinkendem Blaulicht nicht fehlen.

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