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»Jeder kann Teil der Verkehrswende sein«

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Die Wanderausstellung »Mobilität anders angehen« des Verkehrsclubs Deutschland ist im Chiemgau-Gymnasium zu sehen.

Traunstein – Mit einem kleinen Festakt, einer Ansprache des Schulleiters Klaus Kiesl und einem Impulsreferat des Elternbeiratsvorsitzenden Sebastian Ring eröffnete das Chiemgau-Gymnasium (CHG) die Ausstellung »Mobilität anders angehen«. Anlässlich des Jahresthemas der Schule »Mobilität« will der Elternbeirat den Schülern sowie allen an dem Thema Interessierten die Möglichkeit geben, sich in dieser Wanderausstellung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) mit Lösungsansätzen zur Verkehrswende zu beschäftigen.


Kiesl lobte den Elternbeirat für die Organisation der Ausstellung. Sie leiste einen wichtigen Beitrag zum Jahresthema.

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»Das Besondere am Prinzip der Ausstellung ist, dass sie nicht nur zum passiven Betrachten, sondern auch zum Mitmachen nach dem Do-It-Yourself-Prinzip einlädt«, betonte Sebastian Ring, der Vorsitzende des Elternbeirats. Mit interaktiven Elementen, Erkenntnissen aus aktueller Forschung und der Vorstellung von Leuchtturmprojekten zeige die VCD-Ausstellung auf ihren drei Säulen mit den Titeln »Mobilität – ein zentrales Alltagsthema«, »Das Umfeld intelligent für Mobilität gestalten« und »Umweltfreundlich unterwegs sein« Zugänge zu einer alternativen Mobilität.

»Gleichzeitig erfahren Besucher, welche Auswirkungen die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsträger auf das Klima hat – auch in Hinsicht auf das Erreichen der Pariser Klimaziele«, sagte Ring. Zudem gebe der VCD Anregungen, wie jeder Einzelne vor Ort für eine klimafreundliche Mobilität aktiv werden könne – sei es über die Bildung, regionale Aktionen, im Unternehmen, in der Kommune oder als Ini-tiative.

In seinem Vortrag ging Sebastian Ring auf die Geschichte der menschlichen Mobilität ein und erläuterte den hundert Zuhörern, woraus sich der Bedarf ergebe, »Mobilität anders anzugehen«. Verkehrssicherheit, Lärmbelastung, Luftverschmutzung durch Feinstaub, Parkplatznot, Staus und die aus der Klimakrise folgende Notwendigkeit zu einer drastischen Verringerung des CO2-Ausstoßes zählte er als Hauptprobleme des modernen Individualverkehrs auf. Anhand von Modellbeispielen wie den Fahrradstädten Kopenhagen, Amsterdam und Utrecht sowie der Radentscheide in München zeigte er Lösungsmöglichkeiten auf. Und er stellte klar: »Jeder kann Teil der Verkehrswende sein – das sollen die Besucher der Ausstellung am Ende mit nach Hause nehmen.«

Die Ausstellung in der Neuen Aula des CHG ist bis Donnerstag, 26. März, immer werktags zwischen 12 und 16 Uhr geöffnet. Auch am Tag der offenen Tür des Chiemgau-Gymnasiums am 11. März kann man die Exponate besichtigen. Der Eintritt ist frei. fb

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