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Hunderte Bewerbungen für Grundstücke in Traunstorf

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Traunstein: Hunderte Bewerbungen für Ansiedlungsmodell Traunstorf
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Das ist der Bebauungsplan für das Ansiedlungsmodell in Traunstorf. Um die rosa markierten Grundstücke konnte man sich bei der Stadt bewerben. (Grafik/Plan: Stadt Traunstein)

Traunstein – Am Wochenende endete die Bewerbungsfrist für die Grundstücke im Ansiedlungsmodell in Traunstorf. »Wir liegen im dreistelligen Bereich«, sagte Kämmerer Reinhold Dendorfer auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. »Das ist auch die Größenordnung, die wir in etwa erwartet haben.«

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Auf die Verwaltung komme nun viel Arbeit zu, denn nun müssten die Vergabekriterien geprüft werden. Es gebe auch einige Punkte, die noch unklar seien.

»Wie bewerten wir etwa die Riester-Rente? Wie sieht das mit Mini-Jobbern aus? Das Verfahren ist wirklich sehr kompliziert.« Reinhold Dendorfer geht davon aus, dass trotzdem noch im Frühjahr die 25 oder 26 Grundstücke im Ansiedlungsmodell vergeben werden können. »Wir verpassen auch nichts. Denn zunächst einmal müssen die Erschließungsarbeiten erledigt werden.«

Zur Verfügung steht auch eine Parzelle für ein Doppelhaus. Bei der Vergabe der Grundstücke wird die Stadt Traunstein transparent und konsequent nach den vom Stadtrat beschlossenen Kriterien vorgehen. Das bedeutet, dass bei 25 bis 26 Parzellen, die in Traunstorf zu deutlich vergünstigten Preisen verkauft werden, nicht jeder Bauwunsch erfüllt werden kann.

Der Basiswert liegt bei 500 Euro pro erschlossenem Quadratmeter. Je nach Einkommen und Anzahl der Kinder ist eine Förderung bis zu 50 Prozent möglich – also Bauland für 250 Euro pro Quadratmeter.

KR/red

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