Grundlehrgänge für Feuerwehrler

In Traunstein und Trostberg fanden Grundlehrgänge für Feuerwehrler statt
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Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hat an den Lehrgangsstandorten Traunstein und Trostberg 26 Frauen und Männer als Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Traunstein/Trostberg – Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein führte zwei Lehrgänge in Traunstein und Trostberg durch, bei denen 24 Männer und zwei Frauen zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet wurden.


In seiner Funktion als Gesamtverantwortlicher für den Bereich Atemschutz zeigt sich Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner sehr glücklich, »dass die Feuerwehren im Landkreis Traunstein nun auf 26 frischgebackene Atemschutzgeräteträger zurückgreifen können«. Laut Thurner sei »mit dem vollständigen Aussetzen des Lehrgangsbetriebs im vergangenen Jahr eine Lücke an Nachwuchskräften entstanden, die es nun wieder zu schließen gilt«.

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Inhaltlich befassten sich die Teilnehmer mit den unterschiedlichen Gerätetypen wie etwa Filter- oder Atemschutzgeräten. Zudem wurden sie auf die Gefahren mit Atemgiften und Sauerstoffmangel vorbereitet und trainierten den Umgang mit der Ausrüstung. Bei mehreren Einsatzübungen erlernten sie das Vorgehen im Atemschutzeinsatz und wurden mit den körperlichen Anforderungen vertraut gemacht.

»Mehr als 20 Kilogramm zusätzliches Gewicht ist bei einem Einsatz unter Atemschutz von den Frauen und Männern zu tragen«, so Stefan Thurner. Dazu zählt das eigentliche Atemschutzgerät, das wie ein Rucksack am Rücken getragen wird. Die Einsatzkleidung ist so konzipiert, dass sie einerseits vor der Wärmebelastung schützt, andererseits vor einem direkten Kontakt mit Flammen einen weitreichenden Schutz bietet. Neben einem Feuerwehrschlauch tragen die Einsatzkräfte zudem weitere Ausrüstungsgegenstände wie beispielsweise Wärmebildkameras, Rettungsmittel oder Leinen mit sich, die sie für ihren Einsatz brauchen.

Da ein Einsatz als Atemschutzgeräteträger in der Regel mit körperlicher Anstrengung verbunden ist, brauchen die Feuerwehrleute durchaus eine gewisse körperliche Fitness, um all ihre Aufträge erfolgreich zu meistern. Für das Training stehen den angehenden Feuerwehrleuten unter anderem ein Laufband und eine sogenannte Endlosleiter zur Verfügung. Dort marschieren sie in voller Montur und simulieren gefahrlos die körperlichen Anstrengungen eines Einsatzes.

In 24 Unterrichtseinheiten bereiteten sich die 26 Frauen und Männer auf die theoretische und praktische Abschlussprüfung vor. Da die Hygiene nach wie vor einen hohen Stellenwert hat, mussten die beiden Lehrgänge um jeweils acht Teilnehmer reduziert werden, damit ein sicherer Lehrgangsbetrieb ermöglicht werden konnte. Zudem wurde auf eine kontinuierliche Belüftung der Schulungsräume geachtet. Während der Theorieeinheiten wurde stets auf ausreichend Abstand und das Tragen von FFP2-Masken geachtet.

Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner bedankte sich beim Ausbilderteam für die Umsetzung und Einhaltung aller Maßnahmen, sowie bei den Feuerwehren in Traunstein und Trostberg für deren großartige Unterstützung und das Bereitstellen geeigneter Räumlichkeiten. Mit der Zeugnisvergabe an die Absolventen der Feuerwehren Chieming, Erlstätt, Traunstein, Hochberg, Inzell, Petting, Rottau und Waging am See (Lehrgangsort Traunstein) sowie aus Kirchheim, Obing, Rabenden, Seeon, Traunreut, Trostberg, Kay und der Werkfeuerwehr BSH Traunreut (Lehrgangsort Trostberg) können die Aktiven nun den Dienst als Atemschutzgeräteträger in ihren Heimatfeuerwehren aufnehmen.

hob

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