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Gedenkstätte in Traunstein ein Ort des Erinnerns und der Mahnung

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Traunstein – Die neue Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege im Traunsteiner Stadtpark nimmt Form an. Am Freitagvormittag wurde der Würfel aus Cortenstahl nach einem Entwurf von Künstler Rolf Wassermann bei der Kirche St. Georg und Katharina aufgestellt.

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Zusammen mit einer Metallbaufirma aus Kirchweidach wurde das rund drei Tonnen schwere und auf allen Seiten drei Meter lange Kunstwerk realisiert. Im Zentrum des Würfels stehen die historischen Bronzebücher mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege. Über eine Aussparung im Dach fällt Licht auf die Bücher.

Durch seine Transparenz und die gewählten Worte lädt der Würfel laut Wassermann zum Betrachten, Verweilen und Verstehen ein und ist zugleich eine Mahnung. Wie Wassermann im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt erklärt, habe er für die Gedenkstätte zunächst mehrere Ideen gehabt. »Irgendwann kommt dann der Funke.« Weiter sagt er: »Mir war besonders der Text sehr wichtig. Der soll Aussagekraft haben.«

Der Stadtrat hatte sich im Dezember für den Vorschlag von Wassermann entschieden. Die offizielle Einweihung findet am 8.  November um 18.30 Uhr statt. Nach einigen Grußworten werden Pfarrer Georg Lindl und Dekan Peter Bertram die Gedenkstätte einweihen. Die Gesamtkosten für die Gedenkstätte belaufen sich auf rund 39.000  Euro. jar

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Mit Hilfe eines Autokrans wurde der rund drei Tonnen schwere Würfel vom Anhänger gehoben und auf einem Fundament neben der Kirche St. Georg und Katharina im Stadtpark platziert. (Fotos: J. Albrecht)