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Gasgeruch in Wohnblock in Traunstein: Bewohner nach Evakuierung wieder zurück

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Traunstein: Evakuierung von Wohnblock aufgehoben – Bewohner zurück – Gasleck?
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Fotos: FDL/Lamminger
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Traunstein – Deutlicher Gasgeruch in einem größeren Wohngebäude an der Chiemseestraße führte am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei. Wegen eines möglichen Gasaustritts wurden zwei Wohnblocks evakuiert. Zahlreiche Einsatzkräfte waren über Stunden gefordert.


Update, Freitag, 19.44 Uhr:

Wie die Polizei Traunstein mitteilt, konnten die rund 30 Bewohner mittlerweile in ihre Wohnungen zurückkehren. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Auch der Einsatz ist zwischenzeitlich beendet – die Ursache des Gasgeruchs bleibt aber vorerst unklar.

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Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Chiemseestraße hatte gegen 15 Uhr im Hausflur Gasgeruch wahrgenommen und die Rettungskräfte verständigt. Nachdem die ersten eintreffenden Einsatzkräfte den Geruch bestätigen konnten und die Messgeräte anschlugen, wurde umgehend die Räumung der beiden betroffenen Gebäude eingeleitet.

Traunstein: Wohnhäuser wegen möglichem Gasleck evakuiert
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Mitarbeiter der Gaswerke konnten bei ihren Untersuchungen einen Schaden an der Heizung ausschließen. Dennoch war der Geruch weiterhin deutlich wahrnehmbar. Nachdem die beiden Gebäude belüftet wurden und die Heizung wieder in Betrieb war, ergab eine erneute Messung keine Gaskonzentration mehr, sodass die Evakuierung aufgehoben wurde und die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Für die anfahrenden Kräfte musste die Chiemseestraße kurzzeitig gesperrt werden. Es kam zu kleineren Verkehrsbehinderungen. 34 Einsatzkräfte des Rettungs- und Betreuungsdienstes versorgten die Bewohner während der Evakuierung. Im Einsatz waren die Feuerwehren Traunstein, Wolkersdorf, Haslach und die Werksfeuerwehr Alzchemie mit rund 40 Kräften.

Fotos vom Einsatzort:

Update, 17.10 Uhr:

Gegen 14.55 Uhr ging der erste Alarm für die Feuerwehr ein. In einem großen Wohnblock an der Chiemseestraße war Gasgeruch festgestellt worden. Nach und nach wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert, da die zuerst eingetroffenen Retter tatsächlich Gasgeruch innerhalb des Gebäudes bestätigen konnten.

Daraufhin wurden die beiden Wohnblöcke, die über eine Tiefgarage miteinander verbunden sind, evakuiert. Gleichzeitig wurde bei den Stadtwerken die Abschaltung von Gas und Strom veranlasst, um jegliche Gefahr durch mögliche Zündquellen ausschließen zu können. Die Feuerwehrkräfte gingen mit Atemschutzausrüstung durch die Gebäude um auszuschließen, dass sich noch Bewohner im Haus befinden und um Messungen zu dem möglicherweise ausgetretenen Gas durchzuführen.

Nachdem die Wohngebäude geräumt waren, trafen Fachleute der Stadtwerke ein. Diese suchen derzeit nach der Ursache des Gasgeruchs und der Quelle des möglichen Gasaustritts. Da der Einsatz gegen 17 Uhr bereits zwei Stunden andauerte und dem Geruch nach wie kein Stoff zugeordnet werden kann, alarmierte das BRK die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Transport und die Malteser die SEG Betreuung.

Die rund 30 Bewohner, die ihre Wohnungen verlassen mussten, werden in das Feuerwehrgerätehaus Haslach gebracht, das als vorübergehende Unterkunft dient. Der Einsatz wird vermutlich noch längere Zeit andauern.

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wann die Bewohner wieder in die Häuser zurückkehren können und somit auch der Einsatz der Rettungs- und Hilfskräfte beendet ist, steht zur Stunde noch nicht fest. Alarmiert wurden die Feuerwehren Traunstein, Haslach und Wolkersdorf sowie das BRK mit mehreren Rettungswagen und einem Notarzt.

Traunstein: Gasleck? Wohnhäuser bleiben evakuiert – Bewohner in Unterkunft verlegt
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red/FDLnews/pv

Erstmeldung, 16 Uhr:

Am Freitagnachmittag hatten Bewohner in einem der Gebäude Gasgeruch bemerkt und umgehend die Rettungskette in Gang gesetzt.

Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Gasgeruch bestätigen. Da das betroffene Wohngebäude über eine Tiefgarage mit einem weiteren Mehrparteienhaus verbunden sind, wurden beide Gebäude evakuiert, um mögliche Gefahren für die Bewohner auszuschließen.

Laut ersten Informationen sind in den Mehrfamilienhäusern 50 Bewohner gemeldet. Die meisten waren zum Zeitpunkt der Räumung allerdings nicht zuhause.

Sowohl die Strom- als auch Gaszufuhr wurden zwischenzeitlich abgestellt. Mitarbeiter der Stadtwerke Traunstein suchen derzeit nach der Ursache für das mögliche Gasleck. Personen sollen nach ersten Angaben nicht zu Schaden gekommen sein.

Weitere Informationen und Bilder folgen.

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red