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»Fridays for Future«-Demo ging in die nächste Runde

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Traunstein: »Fridays For Future«-Demo ging in die nächste Runde
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Die Aktivisten zogen mit ihren bunten Plakaten und Bannern durch Traunstein. (Fotos: Hilz)

Traunstein – Die »Fridays for Future«-Demos in Traunstein gingen in die nächste Runde. Mit über 200 Teilnehmern fiel die Protestaktion am Freitagvormittag zwar kleiner als die bisherigen Demonstrationen aus. Mit ihren lautstarken Rufen und bunten Plakaten erregten die Teilnehmer aber trotzdem Aufsehen.

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Vom Bahnhof aus ging es zum Stadtplatz, wo eine Kundgebung stattfand, bei der die Demonstranten ihre Forderungen und Wünsche – vor allem für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz – an die Politik äußerten.

Vincent Marohl forderte zum Beispiel einen sofortigen Kohleausstieg und eine faire Verteilung der Steuerüberschüsse. Diese sollten nicht nur in die Wirtschaft, sondern auch in den Umweltschutz fließen. Er unterstrich seine Rede mit dem Spruch: »Wir gehen demonstrieren und wenn sie uns nicht zuhören wollen, gehen wir weiter auf die Straße zum Demonstrieren!«

Sanftere Töne schlugen zwei Aktivistinnen an, als sie ihren selbst gedichteten Text zur Melodie von »We are the World« vorsangen, bei dem auf die Zukunft der Kinder eingegangen wird. Außerdem wurde das Reggae-Lied »Fridays for Future« von Unojah eingespielt, das die friedliche Demonstration und positive Stimmung unter allen Teilnehmern unterstrich. vh

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Kreativität war gefragt: Ein Regenschirm wurde kurzerhand zur »Werbefläche« umfunktioniert.

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