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Foto: Koch
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Feierliches Gelöbnis der Gebirgsjäger auf dem Traunsteiner Stadtplatz

Militärische Kommandos, Marschmusik, ein Gelöbnis aus rund 120 Kehlen und schließlich der »Schlachtruf« der Gebirgsjäger »Horrido Joho« hallten am späten Donnerstagnachmittag über den Traunsteiner Stadtplatz, der von zahlreichen Zuschauern und Fahnenabordnungen gesäumt war.

In Reih und Glied standen die Rekruten der 6. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen und lauschten den Reden von Bataillonskommandeur Oberstleutnant Sebastian Becker, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und Rekrutensprecher Jäger Nils Müller, der aus erster Hand von der dreimonatigen Grundausbildung berichtete. Ein besonderer Moment sei das Erreichen des ersten Gipfels gewesen, aber auch von den Anstrengungen erzählte er anschaulich. 

Eine Woche vor Dienstantritt am 1. März war der Ukraine-Krieg ausgebrochen, was die Aufgabe der Landesverteidigung durch die Bundeswehr erst wieder richtig ins Bewusstsein gerufen habe. So zog sich der Krieg als mahnender roter Faden durch alle drei Reden, ebenso wie die Wichtigkeit, Demokratie, Freiheit und Friede zu schützen.

Höhepunkt war das feierliche Gelöbnis mit der Bataillonsfahne, nach dem das Gebirgsmusikkorps sowohl die Bayern- als auch die Nationalhymne erklingen ließ.

fb/red

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