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»Entweder wir finden einen Weg oder wir machen einen«

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Traunstein: 312 Absolventen der Berufsschule 1 verabschiedet – 25 Staatspreisträger
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Die glücklichen Staatspreisträger mit Oberbürgermeister Christian Kegel (von links), Josef Abler, Florian Lenz, Carlotta Böhme, stellvertretender Landrat Josef Konhäuser, Elisabeth Schulze, Lukas Motke, Maximilian Märkl, Simon Maier und Schulleiter Wolfgang Kurfer. (Foto: Peter)

Traunstein – »Demokratie braucht starke Herzen, Ihre starken Herzen!«, sagte Schulleiter Wolfgang Kurfer bei der Schulabschlussfeier der Staatlichen Berufsschule I Traunstein und sprach dabei direkt die 312 Absolventen an, die ihre Zeugnisse erhielten.


Insgesamt legten 25 Schüler ihre Prüfungen mit dem Notenschnitt von 1,5 und besser ab und erhielten dafür den Staatspreis (siehe unten).

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Es werde oft das Bild des Hausbaus für den Lebensweg und das Berufsleben genutzt und auf welchem Fundament man bauen sollte. Und so hätten Schüler der 13. Klassen im Fachbereich Religion und Ethik bei einem Projekt mit dem Titel »Auf diese Steine möchte ich bauen« ihre Gedanken dazu ausgearbeitet und mit Schlagworten überschrieben, so Fachbereichsleiter Franz Deser. Zur Einstimmung der Abschlussfeier trugen Schüler die Gedanken und Überbegriffe vor.

An erster Stelle stand die Familie, gefolgt von Freunde und Beruf. Dahinter kamen Heimat, Frieden, Hobbys, Lebensträume, Selbstachtung und Zufriedenheit. Beim abschließenden Baustein »Ziele und Offenheit« wurde von den Schülern ins Feld gebracht, neues zuzulassen, nicht in der Vergangenheit zu leben und immer auch zu hinterfragen und die Zukunft nicht zu fürchten.

Die Wirtschaft im Landkreis könne sich auf ein solides Fundament von Handwerk, Industrie und Tourismus stützen, sagte Vize-Landrat Konhäuser. Das komme nicht von ungefähr, sondern sei zum großen Teil den Schülern zu verdanken, die hier in Traunstein die Berufsschule besucht und ihre Ausbildung abgeschlossen hätten. Bildung sei die wichtigste Säule zur Sicherung der Zukunft.

Mit dem Motto »Entweder wir finden einen Weg oder wir machen einen Weg« komme der persönliche Wille ins Spiel, so Konhäuser. Und da brauche es eben auch die Bereitschaft, sich ein Leben lang anzustrengen. Die Absolventen, so Konhäuser, hätten diesen Willen mit dem erfolgreichen Abschluss gezeigt.

Die Absolventen hätten alle eine Stimme, sagte Schulleiter Wolfgang Kurfer und er ermutigte sie, mit ihrer Stimme die Demokratie zu erhalten und zu stärken. Der Erhalt der Demokratie und der Werte sichere, dass die Absolventen sich auch in Zukunft in allen Bereichen frei äußern, planen und entscheiden dürften und sie damit auch eine privat und beruflich entspannte Zukunft vor sich hätten.

Zudem sollten die Absolventen sich freuen und stolz darauf sein, dass sie die zurückliegenden dreieinhalb Jahre, die eventuell auch für den einen oder anderen beschwerliche Ausbildungsabschnitte hatte, so gut bewältigt haben.

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Thomas Aigner meinte, dass der Besuch der Berufsschule zuerst den Zweck habe, das Grundwissen für den eingeschlagenen Beruf zu erlernen und vermittelt zu bekommen. Er hoffe jedoch auch, dass die Absolventen für all die anderen Lebensbereiche ebenso etwas lernen und mitnehmen konnten.

Der Vertreter der Schülermitverantwortung, Benjamin Karl, erinnerte daran, dass die Auszubildenden sowie auch die Lehrer in den vergangenen dreieinhalb Jahren gemeinsam vieles erlebt und durchgemacht hätten.

Die Staatspreisträger

Die Note 1,0 erreichten folgende Absolventen: Josef Abler, Carlotta Böhme, Artur Detlov, Florian Lenz, Maximilian Märkl, Simon Maier, Lukas Moltke, und Elisabeth Schulze.

Die Note 1,1 bis 1,5 erreichten: Franziska Aicher, Robert Dankert, Adrian Haumeier, Isabell Hermann, Michaela Kecht, Korbinian Miller, Simon Oberloher, Manuel Obermaier, Lukas Parzinger, Leonie Pfister, Christian Plöckl, Philipp Rieder, Lucille Scheglmann, Benedikt Schmid, Sonja Trepte, Julia Vorderwestner und Markus Ziegler.

MP

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