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Sanierungen der verschiedensten Art erfolgen auf der Herzog-Wilhelm-Straße. Unter anderem ist auch eine Erneuerung des Gehwegs geplant. (Foto: Pültz)

Die Stadt hält den Zeitplan für die Sanierungen auf der Herzog-Wilhelm-Straße bislang ein

Traunstein – Im Zeitplan ist die Stadt mit den Sanierungen auf der Herzog-Wilhelm-Straße. »Die Bauarbeiten gehen wie geplant voran«, sagte Eva Schneider, Pressereferentin der Stadt Traunstein, auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts. Aktuell befinde sich die Baufirma in Betriebsurlaub – was aber im Zeitplan berücksichtigt worden sei. Die Stadt setzt sich nach eigenen Angaben zum Ziel, die Bauarbeiten, die sie im Juni begonnen hat, im November abzuschließen.


Die Herzog-Wilhelm-Straße zweigt von der Wasserburger Straße ab und führt an der Gaststätte Sailer-Keller den Berg hinauf in Richtung Klinikum. Als Strecke zum Krankenhaus und nach Wolkersdorf ist sie in beiden Richtungen vor allem morgens und abends viel befahren. Wegen der Bauarbeiten ist sie nun aber gesperrt – und die Autofahrer müssen andere Wege wählen.

Auf der Baustelle sind der Landkreis, die Stadt Traunstein, die Stadtwerke Traunstein und die Telekom tätig. Die Stadtwerke etwa erneuern die Straßenbeleuchtung, Stromkabel sowie Gas- und Wasserhausanschlüsse. Zudem werden Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt.

Die Stadt saniert die Abwasserbeseitigung. Sie erneuert etwa 300 Meter Mischwasserkanal und bringt Grundstücksanschlüsse auf Vordermann. Außerdem verwirklicht sie Projekte, die mit der Kanalisation nichts zu tun haben. So erneuert sie etwa den Gehweg am Rand, vor allem aber errichtet sie an der Abzweigung von der Wasserburger Straße eine Querungshilfe über die Herzog-Wilhelm-Straße, die dann insbesondere von den Schüler benutzt werden kann.

Neben den Stadtwerken und der Stadt sind auch der Landkreis und die Telekom Bauherren auf der Herzog-Wilhelm-Straße. So erneuert der Landkreis auf rund 300 Metern die Asphaltschicht – und die Telekom schließt die Anwohner ans Breitband an.

Im Auftrag der Stadt und des Landkreises arbeitet die Firma Swietelsky. Sie hatte angeboten, die Arbeiten für 724.000 Euro zu erledigen. Und die Aufteilung der Ausgaben ist so vorgesehen: 182.000 Euro zahlt der Landkreis und 542.000 Euro die Stadt.

Die Arbeiten seien, wie Schneider ausführt, weiter im Zeitplan. Ob sie sich auch nach wie vor im Kostenrahmen bewegen, lässt die Pressereferentin jedoch offen: »Zu den Kosten können wir erst nach Abschluss der Baumaßnahme Angaben machen.«

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