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»Die Beratung ist viel intensiver und zeitaufwändiger geworden«

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Sozialpädagogin Sabine Weiß leitet seit 17 Jahren die Beratungsstelle für Schwangerschafts- und Familienfragen in Traunstein. Ihre Arbeit hat sich im Vergleich zu früher stark verändert.

Traunstein – Sozialpädagogin Sabine Weiß leitet seit 17 Jahren die Beratungsstelle für Schwangerschafts- und Familienfragen des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) in Traunstein.


Dabei hat sie es täglich mit den verschiedensten Menschen und Problemen zu tun – von ganz allgemeinen Fragen zur Schwangerschaft bis hin zur psychologischen Betreuung von Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden.

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Anlässlich des nun veröffentlichten Jahresberichts über die »Einsätze« im vergangenen Jahr sprachen wir mit der 54-Jährigen.

Wie hat sich Ihre Arbeit im Vergleich zu früher verändert?

Eine »normale« Beratung für Schwangere ist viel intensiver und zeitaufwändiger geworden. Oft gibt es kurzfristige gesetzliche Änderungen bei Leistungen für Schwangere und ihre Familien und damit verbunden auch neue Antragstellungen.

Und auch die Familienkonstellationen verändern sich. Existenzielle Schwierigkeiten, eine schwierige Wohnraumsituation, Trennung/Scheidung und gesundheitliche Probleme treten viel häufiger auf als früher.

Mit welchen Anliegen kommen Schwangere zu Ihnen?

Beraten Sie auch schwangere Frauen, die ihr Kind abtreiben wollen? Die Kirche lehnt einen Schwangerschaftsabbruch ja strikt ab.

Antworten auf diese und weitere Fragen, darunter auch warum immer mehr Männer in die Beratung kommen und die Fälle immer komplexer werden, lesen Sie im vollständigen Interview in der gedruckten Mittwochsausgabe (24. Juli) des Traunsteiner Tagblatts.

Klara Reiter

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