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Dickschädel macht Bürgermeister zu schaffen

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Ihre Schwierigkeiten beim Bau einer Wasserleitung haben der Bürgermeister Alois (Albert Kirchmayer, links) und der Bauingenieur Sepp (Thomas Geistanger) mit dem Dickschädel Georg (Franz Eckart, rechts) im Einakter »Der ewige Dickschädel«. Mit ihrem Streik beendet die Magd Zenz (Claudia Haßlberger) den Streit. (Foto: Buthke)

Traunstein – Mit den lustigen Einaktern »Der ewige Dickschädel« und »Die verflixte Eifersucht« erfreuten die Theaterspieler des Trachtenvereins Hochberg im Alpengasthof Hochberg ihr treues Publikum.


Mit den von Anton Kirchmayer und Alfred Prosser flott inszenierten Stücken brachten sie die Zuschauer immer wieder herzhaft zum Lachen. Für die Schminke waren Michaela Huber und Christine Meier verantwortlich.

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Im Einakter »Der ewige Dickschädel« geht es um den Bau einer Wasserleitung, den Bürgermeister Alois (Albert Kirchmayer) unbedingt durchführen, der Bauer Georg (Franz Eckart) aber verhindern will, weil diese durch seinen Grund führen soll. Im Grund sieht der Girgl den Bau zwar ein, aber er stellt sich stur, zumal der Bürgermeister im Wirtshaus Sprüche gemacht hat, er würde den Girgl schon überreden. Als der Bauingenieur Sepp (Thomas Geistanger) einfach bauen lässt, stellt der Girgl den Bau ein, indem er die Bauarbeiter auf Kosten des Bürgermeisters zu einer Brotzeit einlädt. Daraufhin greift der Bauingenieur zu einer List. Er manipuliert eine Wasseranalyse, nach der das Wasser vom Brunnen des Girgl angeblich verseucht ist. Doch der Girgl kommt ihm auf die Schliche.

Eine Wende in die Geschichte kommt erst, als die Zenz (Claudia Haßlberger), Magd beim Girgl, streikt, weil sie nicht länger Wasser aus dem Brunnen pumpen und ins Haus tragen will, sondern den Anschluss an die Wasserleitung fordert. Um ihren Streik zu beenden und die Magd am Hof zu halten, gibt der Girgl schließlich widerwillig nach.

Im Stück »Die verflixte Eifersucht« geht es darum, ob Frauen eifersüchtig sind oder nicht. Bei einem ausgedehnten Wirtshausbesuch hat der Bauer Wast (Franz Hornauer) mit seinem Nachbarn Toni (Martin Steininger) darüber diskutiert. Am anderen Tag behauptet der Wast überzeugt: »Meine Frau hat keinen Grund zur Eifersucht.« Während der Toni ihm widerspricht und sagt: »Die wahre Liebe äußert sich in der Eifersucht des Weibes.«

Als die Bäuerin Emmerenz (Martina Mader), die zwei Tage zum Wallfahrten unterwegs war, die Stube aufräumt, findet sie auf dem Kanapee einen Steckkamm und ein rotes Strumpfband. Außerdem erschnüffelt sie auf einem Kissen Spuren von einem »riacherten Wasser«. Die Eifersucht kocht in ihr hoch. In Verdacht eines Seitensprungs mit dem Wast gerät wegen des Strumpfbands sogleich die Kathi (Annalena Maier), die Frau vom Toni. Zusammen mit ihrer Mutter (Christine Maier) und der Magd Nandl (Katharina Diewock) verhört die Emmerenz die Kathi, die sich keiner Schuld bewusst ist. Die Auflösung dieses »Kriminalfalls« bringt schließlich der Toni. Er gesteht, dass er den Kamm und das Strumpfband seiner Frau versteckt und Parfüm verspritzt hat, um dem Wast zu beweisen, dass jede Frau eifersüchtig ist. Bjr