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»Das Jahr ist nicht schlecht gelaufen«

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Die Stadt Traunstein stellte einen Nachtragshaushalt auf, den der Stadtrat einhellig absegnete. Der Grund ist ein positiver: Mehreinnahmen in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

Traunstein – »Das Jahr ist nicht schlecht gelaufen«, sagte Oberbürgermeister Christian Kegel in Bezug auf die Finanzen der Großen Kreisstadt im Traunsteiner Stadtrat. »Die Höhe der Kreditaufnahme bleibt unverändert.« Hauptgrund für den Nachtragshaushalt war laut Kämmerer Reinhold Dendorfer die Mehreinnahme aufgrund der Schlüsselzuweisungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro.


Nötig wäre der Nachtragshaushalt nicht gewesen, »doch in Traunstein ist das gute Tradition«, sagte Dendorfer im Stadtrat. Im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt erläuterte er, dass es Fälle gebe – zum Beispiel bei extremen Mehrausgaben einer Stadt oder einer Gemeinde – in denen ein Nachtragshaushalt Pflicht sei. Ansonsten könne man ihn machen oder eben nicht.

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Fast die kompletten Mehreinnahmen aus den Schlüsselzuweisungen seien dem Vermögenshaushalt zugeführt worden, sagte Reinhold Dendorfer. Die größten Mehrausgabe-Posten seien beim Erweiterungsbau der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule mit rund 273 000 Euro und beim Kulturforum Klosterkirche mit rund 230 000 Euro angefallen, neu dazu kamen der Ausbau der Reiffenstuelstraße, die Beleuchtung der Salinenhäuser und der Radweganbau an der Salinenstraße. Der Verwaltungshaushalt schloss in Einnahmen und Ausgaben mit 56,466 statt 54,965 Millionen Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 25,646 statt 24,536 Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt stiegen die Einnahmen und Ausgaben um jeweils 1,11 Millionen Euro. Der Stadtrat hatte keine Einwände. Zur Kenntnis genommen wurden auch die Zahlen der Jahresrechnung 2017 (wir berichteten). Auch hier gab es keine Wortmeldung. KR

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