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»Campus Chiemgau« startet früher als bisher geplant

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Traunstein: Bildungs-Campus Chiemgau startet früher, bereits im Herbst 2020
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Bereits im Herbst startet der erste Studiengang am »Campus Chiemgau«.

Traunstein – Das »Leuchtturmprojekt Campus Chiemgau«, wie Landrat Siegfried Walch das gemeinsame Projekt der Technischen Hochschule Rosenheim, des Landkreises sowie der Industrie- und Handelskammer am Freitag im Kreistag bezeichnete, wird im Herbst 2020, ein Jahr früher als ursprünglich geplant, starten können. Professor Dr. Franz Fischer von der TH Rosenheim erläuterte die Details.


Bereits seit Oktober laufen Fortbildungsveranstaltungen, Vorträge und Workshops im alten Sparkassengebäude am Stadtplatz in Traunstein, dem Interimssitz des »Campus Chiemgau«. Ganz neu aber ist das jüngste Angebot, das sich an Ingenieure des Maschinenbaus, der Mechatronik oder auch zum Beispiel des Wirtschaftswesens mit mehrjähriger Berufserfahrung wendet – der berufsbegleitende Studiengang »Maschinenbau mit Schwerpunkt Digitalisierung«, der zum Wintersemester 2020/2021 beginnen soll.

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Das zweisemestrige Studium mit jeweils drei Modulen à 120 bis 150 Stunden wird in Block- und Wochenendveranstaltungen realisiert, wie Professor Fischer informierte.

Finanziert werde der Studiengang über Teilnahmegebühren, die bei zwischen etwa 2500 und 2700 Euro je Semester liegen werden. Der Referent hofft auf Übernahme der Gebühren durch die Unternehmen, die sich damit ihre künftigen Fachkräfte sichern könnten.

Zwölf bis 15 Teilnehmer seien mindestens erforderlich, 20 seien ideal und gleichzeitig mehr als kostendeckend. Professor Dr. Fischer bat den Kreistag, »richtig Werbung zu machen«. Landrat Siegfried Walch dankte dem Gast mit dem Kompliment, »dass die TH Rosenheim mit so viel Engagement dabei ist«, aber auch allen, die seitens des Landkreises an dem Projekt mitwirken. kd

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