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Bis zu 69 neue Stellflächen an der Scheibenstraße – auch Dauerparkplätze zum Mieten

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Traunstein: 69 neue Stellflächen an der Scheibenstraße – Auch Dauerparkplätze möglich
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In den nächsten Wochen wird der neue Parkplatz vorbereitet: Die Fahrspuren werden asphaltiert, die Schranken errichtet und das Gelände umzäunt. (Foto: Reiter)

Traunstein – 69 neue Parkplätze entstehen derzeit an der Stelle an der Scheibenstraße, an der zuvor das inzwischen abgerissene Parkhaus stand. Voraussichtlich ab Mitte August können sowohl Kurzzeit- als auch Langzeitparker ihre Autos dort abstellen, wie die Stadt Traunstein in der öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses bekannt gab.


Dort, wo früher das Parkhaus stand, wird in den kommenden Wochen ein oberirdischer Parkplatz errichten. Mit Blick auf den Winterdienst und um Staub- und Geräuschbelastung für die Anlieger zu minimieren, werden die Fahrspuren asphaltiert. Die Parkplätze selbst bleiben unversiegelt und werden nur aufgeschottert.

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Die Zufahrt wird über ein Schrankensystem kontrolliert und das Gelände umzäunt, so die Stadtverwaltung weiter. Dabei soll die Zahlung bargeldlos erfolgen über Kartenzahlung oder die »Parkster-App«. Die Preise werden angelehnt an vergleichbare Flächen der Stadt Traunstein: Kurzparker bezahlen 60 Cent pro Stunde, Dauermieter 35 Euro pro Monat.

»Anmeldungen für einen Dauerstellplatz sind ab sofort möglich«, informierte Stadtkämmerer Reinhold Dendorfer in der Sitzung des Finanzausschusses (weitere Informationen am Ende des Artikels). Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer (CSU) ergänzte, die Anmeldefrist laufe bis 20. Juli. Sollte es zu viele Interessenten geben, werde man nach der Nähe zum Wohnort entscheiden. »Wir wollen, dass die Frage der Stellplätze genauso geklärt wird, wie die bestmögliche Nutzung dieses Grundstücks in der Unteren Stadt.«

Auf die Frage von Ernst Haider (UW), ob denn alle Parkplätze zur Dauervermietung vorgesehen seien oder nur ein bestimmtes Kontingent, erklärte Dendorfer, das habe man bewusst nicht konkretisiert, nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen. »Wir müssen einen gewissen Anteil an Kurzzeitparkplätzen vorhalten.« An die tatsächliche Aufteilung müsse man sich herantasten. Auf Haiders Frage nach der Möglichkeit, den bisherigen Parkautomaten künftig weiter zu nutzen, erklärte Dendorfer, das sei technisch nicht möglich. Für das angedachte Schrankensystem würden derzeit Angebote eingeholt.

Monika Stockinger (SPD) regte an, über ein innovatives Konzept nachzudenken, sollten Kurzzeitparkplätze übrig sein, etwa die Nutzung der »Parkster-App« zum bargeldlosen Bezahlen. Dazu erklärte Hümmer, es gehe ja zunächst nur um eine Zwischennutzung. Daher solle das Konzept so einfach und kostengünstig wie möglich sein.

Kämmerer Dendorfer fügte an, bis spätestens Jahresende solle das bereits im Januar in Auftrag gegebene Parkkonzept fertig sein. Darin ging es um Möglichkeiten der Digitalisierung der Parkraumbewirtschaftung, also beispielsweise Videoerfassung statt Schranken, Nutzung der »Parkster-App« am Handy zum Bezahlen und derlei Dinge.

Auf Nachfrage von Dr. Patrick Nepper (Grüne), ob sich denn am Baumbestand etwas ändern werde, sagte Florian Schmid vom Sachgebiet Tiefbau, Straßen- und Brückenbau, »das bleibt, wie es ist. Wir bauen so, dass die Wurzeln nicht beschädigt werden. Zwei Bäume sind allerdings bereits beschädigt, da müssen wir schauen, wie sich das entwickelt.«

Wer an einem Dauermietverhältnis Interesse hat, kann sich bis 20. Juli bei der Stadtverwaltung melden. Anfragen an Tina Kurz unter Telefon 0861/65-216 oder Mail: tina.kurz@stadt-traunstein.de. coho/red

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