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Betrunkener E-Bike-Fahrer ohne Versicherung unterwegs

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Polizei
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Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa Foto: dpa

Am 8.4.2020 gegen 17 Uhr wurde ein 44-jähriger Traunsteiner mit seinem E-Bike durch zwei Polizeibeamten der PI Traunstein auf der sog. Betonstraße in Surberg kontrolliert.

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Den Beamten viel bei der Überprüfung auf, dass es sich bei seinem Gefährt um kein „Pedelec“ handelte, sondern um ein E-Bike. Ein E-Bike muss genauso wie ein Mofa mit einem gültigen Versicherungskennzeichen ausgestattet sein. Dieses konnte der Fahrzeugführer bei der Kontrolle nicht vorweisen.

Bei der Kontrolle wurde zusätzlich noch festgestellt, dass der Fahrer nicht unerheblich alkoholisiert war. Ihn erwartet zusätzlich zum Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzes auch ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen die 0,5 Promillegrenze erwartet.

Die Unterscheidung zwischen beiden Fahrzeugarten liegt unter anderem darin, dass ein Pedelec maximal 6 km/h aus eigener Kraft fahren darf und das E-Bike maximal 25 km/h (und somit mit einem „Mofa“ gleichgestellt ist).

Für genauere Informationen zur Unterscheidung von Pedelec, E-Bike und ähnlichem bietet die Internetseite www.sichermobil.bayern.de mit dem Flyer „Sicher unterwegs mit E-Scootern, E-Bikes und Co“ genauere Informationen.

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