Betrieb im Freibad läuft in Corona-Zeiten reibungslos

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Auch in Corona-Zeiten ist das Freibad in der Daxerau ein beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. (Foto: Pültz)

Traunstein – Reibungslos läuft der Betrieb im Schwimmbad in der Daxerau nach Angaben aus der Verwaltung im Rathaus. Weil die Corona-Krise zur Vorsicht mahnt, hat die Stadt eine Reihe von Auflagen erlassen, die von den Besuchern einzuhalten sind. Von Ausnahmen abgesehen, folgen sie den Anordnungen. Auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts hat Eva Schneider von der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass sich die Gäste im Freibad »größtenteils« an die in Corona-Zeiten erlassenen Regeln halten.


Bedingt durch die Krise öffnete die Stadt ihr Schwimmbad in diesem Jahr nicht schon wie sonst immer Anfang Mai, sondern erst einen Monat später. Erst als sich die Lage in Sachen Pandemie ein Stück weit entspannte – und vor allem erst dann, als die Stadt ein Hygienekonzept erstellt hatte – fiel der Startschuss für die neue Saison.

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Groß und Klein freuten sich und drängten in der Folgezeit an und ins kühle Nass. Von Anfang Juni bis jetzt, Mitte August, zählte die Stadt nach Angaben von Schneider insgesamt 39 176 Besucher.

Um kein Risiko einzugehen, lässt die Stadt in Corona-Zeiten maximal 700 Personen gleichzeitig in das Bad. Durch ein automatisches Zählsystem im Kassenbereich ist jederzeit gewährleistet, dass diese Zahl nicht überschritten wird. Die Stadt fordert die Besucher auf, den Aufenthalt im Freibad auf drei Stunden zu begrenzen, um auch anderen Bürgern die Gelegenheit zu geben, sich zu erfrischen.

Auch aus diesem Grund hat die Stadt die Preise in diesem besonderen Jahr verringert. Erwachsene bezahlen heuer drei Euro, Kinder ab sechs Jahren und Jugendliche zwei Euro. Eine Familienkarte kostet sechs Euro. An der Kasse ist nur Barzahlung möglich, zudem müssen die Badegäste vor dem Eintritt in das Schwimmbad Namen, Adresse und Telefonnummer angeben.

Bedingt durch die Corona-Krise ist der Betrieb im Freibad eingeschränkt. Unter anderem ist ein Teil der Toiletten gesperrt. Und wer ein WC aufsucht, das offen ist, muss – wie etwa auch in Gaststätten und anderen Einrichtungen – eine Mund-Nasen-Maske tragen. Und auch die Erfrischung im kühlen Nass ist zurzeit nicht so möglich wie sonst immer: Im Schwimmerbecken sind einzelne Bahnen von einander getrennt angelegt. Wer in diesem Bereich seine Züge macht, der muss sich am Rand in einem Kreis fortbewegen.

Gezählt sind die Tage der Wasserrutsche – was jedoch unabhängig von der Corona-Krise so ist. Sie wird, wie der Stadtrat schon vor dem Ausbruch der Pandemie festgelegt hatte, heuer nach der Badesaison entfernt. »Einen genauen Zeitpunkt gibt es noch nicht, da die Baumeisterarbeiten noch in der Ausschreibungsphase sind«, so Schneider. Geplant sei aber, im Verlauf des Septembers mit der Maßnahme zu beginnen.

Die alte Rutsche hatte ihren Betrieb zur Badesaison 1988 aufgenommen. Ersetzt wird sie durch eine neue. Wann sie aufgestellt wird, ist noch offen. »Die Errichtung der neuen Rutsche hängt vom Abschluss der Baumeisterarbeiten und der Witterung zum Jahresende ab«, so Schneider von der Verwaltung. »Dies ist entscheidend, ob sie dieses Jahr oder erst nächstes Jahr aufgestellt wird.« pü

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