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Betreibt die Klosterkirche in Zukunft ein „Externer“?

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Die Klosterkirche in Traunstein. Foto: Reiter

Traunstein – Das multi-Millionen schwere Kulturprojekt in Traunstein nähert sich seiner Fertigstellung. Ende des Jahres sollen die Arbeiten in den Innenräumen abgeschlossen sein, eröffnet wird das Ensemble voraussichtlich im späten Frühjahr 2019 – noch vor den Veranstaltungen zum Salinenjahr.


Nun geht es in Traunstein um die Frage nach einem Betreiber für das Kunst- und Kulturzentrum Klosterkirche. Am Dienstag diskutiert der Kultur- und Sportausschuss des Stadtrats über die Möglichkeiten.

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Aber auch die endgültige Namensgebung ist noch nicht abgeschlossen. Die Stadt hatte dazu auch die Bürger aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Im Raum stehen Namen wie Klosterkirche, Ludwigforum, Kapu(TS)zinum und auch ironische Bezeichnungen wie "Steuergeld-Ensemble" oder "FOB – Fass ohne Boden". Jüngst haben wir unsere Leser nach ihren Favoriten gefragt.

Inzwischen soll es auch bereits ein paar externe Bewerber für das Kulturzentrum an der Ludwigstraße geben, berichtet der Radiosender Bayernwelle. Im Raum steht dabei insbesondere die Frage, ob die Stadt Traunstein den Betrieb selbst in die Hand nimmt oder möglicherweise an einen der Bewerber abgibt.

Der Ausschuss wird am Dienstag lediglich über diese und weitere Themen beraten. Entschieden wird dann letztlich in der nächsten Sitzung des Traunsteiner Stadtrats am Donnerstag.

Festgelegt werden muss auch der genaue Zeitpunkt der Eröffnung. Angepeilt war bisher die abschließende Fertigstellung der Außenanlagen im Juli 2019. Im Juni oder Juli sollen die Jahresausstellung des Kunstvereins Traunstein, eine Ausstellung der bisherigen Preisträger für bildende Künste und einer Akademieklasse aus München oder Wien stattfinden.

red mit Infos der Bayernwelle