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Bauhof in Traunstein ist für den Winter gerüstet – Räumung nach Dringlichkeit

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Traunstein: Bauhof für den Winter gerüstet – Räumung nach Dringlichkeit
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Er ist neu im Winterdienst-Team der Stadt Traunstein: Der Kleintraktor räumt und streut künftig Geh- und Radwege. Er kann auch mit einer Schneefräse ausgerüstet werden. Im Sommer ist er beim Mähen und Grüngut absaugen im Einsatz. (Foto: Carola Westermeier/Stadt Traunstein)

Traunstein – Der Bauhof der Stadt ist auf Schnee und Eis gut vorbereitet und mit seinen rund 50 Mitarbeitern einsatzbereit für den Winterdienst. Das gibt die Stadt Traunstein in einer Pressemitteilung bekannt.


Den Mitarbeitern stehen acht Großgeräte und drei Kleintraktoren zum Räumen und Streuen zur Verfügung. Zusätzlich sind Verträge mit acht Fremdunternehmern geschlossen, die in bestimmten Bereichen im Auftrag der Stadt die Räum- und Salzstreuarbeiten übernehmen. Um Treppen, Übergänge und Gehwege von Eis und Schnee zu befreien, sind bei Bedarf mehr als 20 Mitarbeiter im Einsatz.

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Für die Stadt werden für den Winterdienst über 500 Tonnen Salz eingelagert. In den vergangenen Wochen haben die Mitarbeiter des Bauhofes außerdem rund 200 Kisten, die mit Split und Salz befüllt sind, im Traunsteiner Stadtgebiet aufgestellt. Auch wurden bereits über 3000 Schneezeichen – das sind orange-schwarze Holzpfosten, die als Markierung für Schneepflugfahrer dienen – entlang der Straßen und Wege gesetzt. Schutzzäune gegen Schneeverwehungen folgen in den kommenden Tagen.

Mehr als 140 Kilometer Straßen und Wege fallen in den Zuständigkeitsbereich des städtischen Winterdienstes. Um bei Schnee und Eis schnell reagieren zu können, beobachten Mitarbeiter des Bauhofes ständig, wie sich das Wetter entwickelt. Gegen Mitternacht prüfen sie, wie die Situation im Stadtgebiet ist und „alarmieren“ ihre Kollegen zum Schneeräumen oder Streuen.

Bereits ab 2 Uhr nachts haben die Mitarbeiter Bereitschaft, ab 3 Uhr sind sie bei Bedarf im Einsatz. Bis 21 Uhr sind – wenn nötig – Mitarbeiter zum Schneeräumen und Streuen unterwegs. Sogenannte Handräumer, also Mitarbeiter, die sich um das Räumen und Streuen der Gehwege und Fußgängerüberwege kümmern, haben von 6 bis 20 Uhr im Stadtgebiet Dienst.

Die Mitarbeiter des Winterdienstes tun ihr Möglichstes, um die Straßen und Wege im Stadtgebiet zeitnah von Schnee und Eis zu befreien. Dies ist besonders schwierig, wenn innerhalb kurzer Zeit sehr viel Schnee fällt. Der Einsatz des Räumdienstes erfolgt entsprechend unter Zeitdruck und ist zudem keine einfache Arbeit. Leider ist es nicht möglich, alle Straßen und Wege im Stadtgebiet gleichzeitig von Schnee und Eis zu befreien.

Die Räumung und Streuung der Straßen erfolgt deshalb nach Dringlichkeit. Insgesamt gibt es vier Dringlichkeitsstufen: Stufe 1 bedeutet höchste Dringlichkeit und bezieht sich vor allem auf die Hauptverkehrswege und auf Gefällestrecken. Sie werden vorrangig geräumt und gestreut. Die geringste Dringlichkeit haben Straßen und Wege der Stufe 4, dazu zählen Anliegerstraßen und Straßen in Wohngebieten.

red/Stadt Traunstein