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Babyboom bei der Feuerwehr Kammer

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Traunstein: Babyboom bei der Feuerwehr Kammer
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Die Babyboomer der Feuerwehr Kammer (von links): zweiter Kommandant Alois Wimmer, Valentin und Miriam Hartwig mit der kleinen Anna und ihrem Bruder Xaver, Stefanie und Ludwig Rieder mit Simon Ludwig, Daniela Schumacher mit Leo Rudolf, Bernhard Wolkersdorfer mit Nico und Grisu sowie Vorstand Sebastian Reischl. (Foto: Hobmaier)

Traunstein – »Das gibt's nicht alle Tage«, freut sich der Feuerwehrvorstand Sebastian Reischl von der Feuerwehr Kammer und erklärt, »dass es in den letzten Wochen gleich zu drei Geburten in Familien von aktiven Feuerwehrlern der Wehr gekommen ist«.


Da war dann die Zeit oft knapp bemessen, bevor der »Feuerwehrstorch« samt »Grisu« im Helm seinen Besitzer wechseln musste. Letztlich freut sich die gesamte Feuerwehr darüber, dass die neuen Erdenbürger gesund zur Welt gekommen sind. Als Willkommensgeschenk haben alle drei kleine Plüschdrachen erhalten und unterstützen so gleichzeitig die »Hilfe für Helfer Stiftung« des Landesfeuerwehrverbands.

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Den Auftakt machte Anna Hartwig. Für Valentin und Miriam ist es das zweite Kind. Bruder Xaver ist mächtig stolz, verraten die beiden Feuerwehrler. Nur elf Tage später war die Freude im Hause Wolkersdorfer groß, die Eltern Daniela und Bernhard sowie Bruder Nico haben den kleinen Leo Rudolf bekommen. Der letzte im Bunde ist der kleine Simon Ludwig Rieder. Er ist das erste Kind von Stefanie und Ludwig Rieder. Zweiter Kommandant Alois Wimmer freut sich mächtig für seine Aktiven. Insgeheim hofft er mit einem Schmunzeln im Gesicht, das möglichst alle drei jetzigen Babys spätestens mit 12 Jahren zur Jugendfeuerwehr dazu stoßen und so in die Fußstapfen von Mama und Papa treten. Seinen Worten zufolge freuen sich die Aktiven generell über jede und jeden, der sich in der Feuerwehr engagiert. »Das Eintrittsalter ist zwar nach unten und oben begrenzt, aber zwischen 12 und 65 Jahren darf jeder gerne bei uns mitmachen«, so Wimmer.

»Als Willkommensgeschenk bekommt jede Familie einen kleinen Plüsch-Grisu von der Feuerwehr«, sagt Sebastian Reischl und ergänzt lachend, »in diesem Jahr mussten wir bereits einen ganzen Schwung nachkaufen, da wir in den kommenden Wochen noch mindestens bei zwei weiteren Feuerwehrfamilien unseren Storch aufstellen dürfen«.

Mit dem Kauf habe man auch die Spendenaktion des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein unterstützt. Dieser sammelt anlässlich seines eigenen 25-jährigen Bestehens derzeit Spenden für die Aktion »Hilfe für Helfer«. Von jedem verkauften Plüsch-Drachen fließt ein bestimmter Teilbetrag direkt in die vom Landesfeuerwehrverband Bayern initiierte Stiftung, erklärte Reischl. hob

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