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Alt-OB Fritz Stahl ist neuer Ehrenbürger Traunsteins

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Traunstein: Alt-OB Fritz Stahl ist neuer Ehrenbürger Traunsteins
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Altoberbürgermeister Fritz Stahl wurde an seinem 80. Geburtstag das Ehrenbürgerrecht der Stadt Traunstein verliehen.

Traunstein – Doppelten Grund, sich zu freuen, hatte am Sonntag Altoberbürgermeister Fritz Stahl im großen Saal im Rathaus. Zum einen feierte er einen runden Geburtstag – den 80. Zum anderen bekam er das Ehrenbürgerrecht verliehen.


Oberbürgermeister Christian Kegel überreichte ihm die Urkunde. In seiner Laudatio betonte er, dass Stahl »sich über Jahrzehnte für die Stadt Traunstein eingesetzt und sich mit vollem Engagement um das Wohl der Bürger gesorgt und gekümmert« habe. Der neue Ehrenbürger der Stadt Traunstein freute sich über die Auszeichnung und empfand, wie er sagte, »tiefe Dankbarkeit«. Die Gäste erhoben sich von ihren Plätzen und zollten dem Altoberbürgermeister lang anhaltenden Beifall.

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Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergibt. Es kann nur zu Lebzeiten verliehen werden und endet mit dem Tod. Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. emeritus, ist Ehrenbürger wie nun auch Fritz Stahl, Traunsteins Oberbürgermeister von 1990 bis 2008.

Kegel betonte in seiner Laudatio, dass Stahl in seiner Amtszeit als Oberbürgermeister »immer einem sehr klaren Wertekatalog« gefolgt sei. Stets sei er »zielstrebig, überaus kompetent, außerordentlich kooperativ, hoch engagiert, unglaublich fleißig, beharrlich, verbindlich und verbindend« aufgetreten. In seinen 18 Dienstjahren als Oberbürgermeister »hatte Fritz Stahl stets ein offenes Ohr für jeden«. Er habe das Wort »Bürgernähe« mit Leben gefüllt, es sei »nie eine Plattitüde« gewesen, denn jeder sei ihm in seinem Büro im Rathaus wie beim Dienstweg auf der Straße willkommen gewesen. »Und schien das Anliegen noch so klein, der Fritz hat sich darum gekümmert.«

Fritz Stahl habe stets mit allen Fraktionen und allen Stadtratskollegen einen guten Kontakt gepflegt, er habe die Diskussion ausgeglichen moderiert und nach Kompromissen gesucht. Er habe den »langen Atem und den Ehrgeiz« besessen, den man als Oberbürgermeister benötigt, »um zukunftsfähige Ideen in Vorhaben und schließlich in abgeschlossene Projekte umzusetzen«. Kegel: »Davon können wir gerade heute durchaus lernen, wenn wir meinen, Dinge innerhalb kürzester Zeit umsetzen zu müssen, da sie sonst wertlos seien.« Und weiter: »Eile mit Weile ist sicher kein schlechter Ratgeber.«

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe (2. März) des Traunsteiner Tagblatts.

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