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26 Familien haben Zusage für Grundstücke in Traunstorf erhalten

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26 Familien haben Zusage für Grundstücke in Traunstorf erhalten
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Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet Traunstorf sind laut Stadt im Zeitplan. Das Regenrückhaltebecken (vorne im Bild) soll umzäunt werden. (Foto: Reiter)

Traunstein – Die Würfel sind gefallen: 26 Familien haben eine Zusage von der Stadt erhalten und dürfen sich über ein Grundstück im Neubaugebiet Traunstorf freuen. »Wir befinden uns auf der Zielgeraden«, sagt Agnes Giesbrecht, die Pressereferentin der Stadt auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. Denn noch nicht alle Familien hätten ein Grundstück ausgewählt.


Für die 26 Parzellen, die im Neubaugebiet Traunstorf im Ansiedelungsmodell vergeben wurden, sind bei der Stadtverwaltung Traunstein 171 Bewerbungen eingegangen.

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Alle Bewerbungen seien eingehend geprüft und den Kriterien entsprechend mit Punkten bewertet worden, so Giesbrecht. »Die Bewerber sind über den ak- tuellen Stand der Vergabe informiert: Sowohl jene, die den Zuschlag erhalten haben, als auch jene, denen die Stadt leider eine Absage erteilen musste.«

Das Vergabeverfahren sei noch nicht endgültig abgeschlossen. Aktuell würden die künftigen Bauherren, die allesamt aus Traunstein oder der näheren Umgebung stammten, ihre Grundstücke auswählen. Der Stadtrat werde sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema befassen, sodass die Verwaltung anschließend die Verträge mit den Bewerbern abschließen könne. »Die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet liegen im Zeitplan und werden voraussichtlich zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. Anschließend können die neuen Bauherren die Bagger anrollen lassen«, wie Agnes Giesbrecht sagte.

Gut zwei Jahre später als zunächst geplant. Denn der ursprüngliche Zeitplan hätte vorgesehen, dass die Erschließungsarbeiten bereits 2018 hätten beginnen sollen. Jedoch ergaben das Bodengutachten und das Gutachten für das wild abfließende Oberflächenwasser, dass die Ableitung eines 100-jährlichen Niederschlagsereignisses schwierig ist (wir berichteten). Deshalb wurde ein Regenrückhaltebecken geschaffen, das die großen Wassermengen bei Bedarf aufnehmen kann. »Das Grundstück wird umzäunt«, sagte Pressereferentin Agnes Giesbrecht auf Nachfrage unserer Zeitung. Bei Starkregen sei zu erwarten, dass sich das Wasser kurzzeitig staut, »aber grundsätzlich soll das Regenwasser über den Untergrund versickern«. KR

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