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17 neue Wohnungen in Haidforst

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Das alte Gebäude ist schon weg, das neue in der Planung: Ein Mehrfamilienhaus mit 17 Wohnungen will die Wohnungsbaugenossenschaft Haidforst errichten. (Foto: Pültz)

Traunstein – Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Haidforst startet ein neues Projekt: Sie will in Haidforst ein Mehrfamilienhaus bauen. Sie beabsichtigt, 17 Wohnungen zu schaffen und sie dann zu günstigen Preisen zu vermieten. Die Stadt begrüßt das Vorhaben. Einstimmig hat der Bauausschuss des Stadtrats die Bauerlaubnis in Aussicht gestellt.


Um in Erfahrung zu bringen, ob das Projekt genehmigungsfähig ist, hatte die Genossenschaft einen sogenannten Antrag auf Vorbescheid im Rathaus eingereicht. Und der Bauausschuss behandelte ihn nun in seiner jüngsten Sitzung. Das Vorhaben sei zu unterstützen, wie Oberbürgermeister Christian Kegel (SPD) sagte. »Wohnungen im bezahlbaren Bereich entstehen.«

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Das Grundstück, das die Genossenschaft bebauen will, ist – wie Geschäftsführerin Sabine Pietsch auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts mitteilte – rund 700 Quadratmeter groß. Bis zum letzten Jahr habe sich der genossenschaftliche Bauhof auf diesem Grundstück befunden. Geplant sei ein Mehrfamilienhaus einschließlich einer Tiefgarage. Die Wohnungsbaugenossenschaft hoffe auf staatliche Unterstützung.

»Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt und werden barrierefrei erreichbar sein«, sagte die Geschäftsführerin. Zu diesem Zweck sei zum Beispiel auch ein Aufzug geplant. Die Größe der Wohnungen werde zwischen 50 und 65 Quadratmetern variieren, gedacht seien sie jeweils für eine bis drei Personen.

Pietsch führte weiter aus, dass die Wohnungen an berechtigte Personen vermietet werden. Zu beachten seien die Einkommensgrenzen nach dem Bayerischen Wohnraumförderungsgesetz.

Der Plan lautet, dass die Regierung von Oberbayern den Neubau im Rahmen der Wohnraumförderung unterstützt. Sie ist dann auch die maßgebliche Instanz, wenn's darum geht zu entscheiden, wie viel die Bürger bezahlen müssen, die in die Wohnungen einziehen. »Die Bewilligungsstelle legt die jeweils zumutbare Miete fest.«

Wenn alles wie gewünscht klappt, dann geht's im Frühjahr nächsten Jahres los. Die Geschäftsführerin rechnet mit einer etwa eineinhalbjährigen Bauzeit – was unterm Strich bedeutet, dass das Haus dann voraussichtlich im Herbst 2021 fertig ist.

Nachdem der Bauausschuss eine Genehmigung in Aussicht gestellt hat, macht die Genossenschaft jetzt Nägel mit Köpfen. »Wir werden jetzt mit der genaueren Planung beginnen«, sagte Pietsch. Die Genossenschaft feilt an der Planung, stellt einen Bauantrag – und wenn sie dann das Okay aus dem Rathaus erhält, lässt sie die Bauarbeiter kommen. pü