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1400 Christbäume in Traunstein eingesammelt und entsorgt

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Traunstein Christbaum
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Rund 1400 ausgediente Christbäume sammelten die Stadtfeuerwehren und die Surberger Feuerwehr bei der »Aktion Christbaum« ein und sorgten dafür, dass diese fachgerecht entsorgt werden. (Foto: Buthke)

Traunstein – Eine Woche länger Freude hatten die Traunsteiner und Surberger Bürger an ihren Christbäumen, denn wegen der Schneesituation in der vergangenen Woche musste die gemeinsame »Aktion Christbaum« der Traunsteiner und der Surberger Feuerwehren um eine Woche verschoben werden. Am Samstag nun sammelten die rund 80 Helfer an die 1400 ausgediente Christbäume ein.


Zwar nimmt die Zahl der eingesammelten Christbäume im Vergleich zu den vergangenen Jahren nicht mehr zu, die Feuerwehrler stellen jedoch fest, dass die Bäume immer größer werden, sodass oft zusätzliche Fahrten notwendig werden, um das Aufkommen zu bewältigen. Die eingesammelten Christbäume wurden gleich im Hof des Traunsteiner Feuerwehrhauses von Landwirt Ernst Harrecker gehäckselt und in Container verladen. Die Bereitstellung der Container und die fachgerechte Entsorgung der gehäckselten Bäume übernahm die Entsorgungsfirma Schaumaier in Traunstein.

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Da die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Traunstein und der Gemeinde Surberg selbst zu wenig eigene Fahrzeuge haben, um die »Aktion Christbaum« durchzuführen, ist der Organisator und Koordinator Herbert Enthofer froh, dass sich immer wieder Firmen bereit erklären, kostenlos Sammelfahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Neben der Stadt Traunstein waren dies heuer die Dachdeckerei Kraft in Wolkersdorf, die Firma Kreiller in Traunstein, Holzbau Wernberger in Haslach, Maschinenputz Pichler in Siegsdorf, das Baugeschäft Schuhböck in Traunstein, die Landwirtschaften Heilig und Schwarzenböck in Surberg sowie die Zimmerei Eckhart in Surberg.

Die »Aktion Christbaum« kann jedoch ohne die Annahmestellen nicht funktionieren. Sie sorgen dafür, dass der Mindestbeitrag von drei Euro eingenommen und die Anmeldeabschnitte, mit denen die Christbäume versehen werden müssen, den Bürgern ausgehändigt werden. Nach Abzug der Kosten verblieben in diesem Jahr rund 4000 Euro, die die Feuerwehren für gemeinnützige Zwecke verwenden. Nutznießer ist seit Jahrzehnten zum Beispiel das Sonderpädagogische Förderzentrum Traunstein, dessen Pate die Traunsteiner Feuerwehr ist. Bjr