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»Zwei Fahrzeuge für eine optimale Versorgung«

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Den symbolischen Schlüssel im Doppelpack für die neuen Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Traunreut überreichte Bürgermeister Klaus Ritter (links) an Kommandant Karlheinz Erhard. (Foto: Rasch)

Traunreut – Das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) der Freiwilligen Feuerwehr Traunreut war bereits mehrfach im Einsatz und sogar noch wenige Stunden bevor es zusammen mit einem weiteren Ersatzfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug (LF), bei einem Festakt offiziell in Dienst gestellt wurde. Kommandant Karlheinz Erhard sprach von einer historischen Chance: »Wir haben jetzt zwei gleichwertige Angriffsfahrzeuge für eine optimale Versorgung.«


Der Zufall wollte es, dass auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Trostberg die Anschaffung eines HLF 20 anstand. Daher haben sich beide Nachbarwehren zusammengetan und eine Gemeinschaftsbestellung für drei Fahrzeuge in Auftrag gegeben. Erhard bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei den Trostberger Kameraden, die federführend die Beschaffung der drei Fahrzeuge übernommen hatten.

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Durch diese Sammelbestellung konnten nach Angaben der Kämmerei die errechneten Zuschüsse um zehn Prozent aufgestockt werden. Das HLF kostet 450 000 Euro und das LF 420 000 Euro. Kämmerer Erich Suttner rechnet damit, dass es für das HLF einen Zuschuss von 136 000 Euro geben wird und für das LF 115 000 Euro. Lobend äußerte sich auch Bürgermeister Klaus Ritter über die interkommunale Zusammenarbeit. Hier habe sich nicht die Politik hervorgetan, sondern der Pragmatismus, sagte Ritter.

Feuerwehrreferent Herbert Kusstatscher stellte heraus, dass die Beschlüsse des Stadtrats für die Neuanschaffungen immer einstimmig gefallen seien. Er erinnerte auch daran, dass die rund 30 Jahre alten Fahrzeuge in ihrer Zeit ihren Dienst getan hätten, aber zum Schluss erhebliche Mängel aufgezeigt hätten. Dass die Fahrzeuge überhaupt so lange einsatzfähig gewesen seien, sei vor allem den Gerätewarten zu verdanken.

Auch Kreisbrandrat Christoph Grundner beglückwünschte die Wehr zu der Neuanschaffung. Durch die beiden zukunftsweisenden Fahrzeuge Florian Traunreut 40/1 und Florian Traunreut 41/1 könne eine optimale Versorgung zur Sicherheit der Bürger gewährleistet werden, so Grundner. Damit die Einsatzkräfte auch gesund und unbeschadet von den Einsätzen zurückkehren, überreichte er auch für jedes Auto einen Schutzpatron.

Bevor Bürgermeister Ritter an den Kommandanten symbolisch die Schlüssel für die neuen Fahrzeuge überreichte, segneten die Geistlichkeiten der Traunreuter Kirchen, Pfarrerin Dorothea Marien von der evangelischen Pfarrgemeinde sowie Constantin Bartok von der rumänisch-orthodoxen Kirche und der katholische Pfarrer Thomas Tauchert, die Einsatzfahrzeuge. Gottes Beistand spendeten sie auch den Einsatzkräften. »Die Feuerwehrfrauen und -männer stünden beispielhaft für das Gebot Gottes: Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst«, sagte Tauchert in einer kurzen Ansprache. ga