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Unfreiwilliges Bad einer Kuh führt zu größerem Feuerwehreinsatz

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Eine Kuh war in den Mühlbach zwischen Traunwalchen und Stein an der Traun gerutscht. Foto: FDL/BeMi

Das Bad einer Kuh im Mühlbach hat einen größeren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr aus Stein nach sich gezogen.


Eine Kuh hat den sonnigen Samstag auf einer Weide in der Nähe des Mühlbaches verbracht. Vermutlich rutschte das Tier an der steilen Böschung in den Mühlbach ab. Aus eigener Kraft konnte sich das Tier nicht mehr befreien und machte sich auf den Weg weiter flussabwärts. 

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Gegen 18.30 Uhr bemerkten zwei Reiterinnen das Tier im Bach und verständigten die Feuerwehr. Die Floriansjünger mussten kurze Zeit suchen, um die Kuh zu finden. Als man sie gefunden hatte, gelang es zunächst das unruhige Tier mit einem Seil festzubinden. Um es nicht weiter aufzuschrecken, zog man die Einsatzkleidung mit den Reflektoren aus. Ein hinzugerufener Tierarzt gab dem Tier eine Beruhigungsspritze. In dem unwegsamen Gelände gelang es auch der Feuerwehr nicht das Tier ans Ufer zu bringen. Deshalb entschied man sich mit der Kuh flussabwärts zu marschieren. An einer nicht ganz so steilen Stelle angekommen, schaffte man es die Kuh innerhalb von zwei Minuten aus dem Wasser zu ziehen.

Dort konnte es dem Besitzer, der schon auf der Suche nach dem Tier war, übergeben werden. Die Freiwillige Feuerwehr aus Stein an der Traun war mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort. FDL


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