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Traunreut unterstützt Katholischen Pfarrverband bei Kindergarten-Sanierung

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Im Zuge des geplanten Ausbaus der Adalbert-Stifter-Straße in Traunreut möchte die Katholische Kirchenstiftung auch den Eingang vor dem Kindergarten umgestalten und die Parkplätze neu ordnen. Dafür erhält die Kirchenstiftung von der Stadt einen Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro. (Foto: Rasch)

Traunreut – 25.000 Euro erhält der Katholische Pfarrverband Traunreut von der Stadt Traunreut als Zuschuss zur Sanierung des Eingangsbereichs am Kindergarten an der Adalbert-Stifter-Straße. Darauf hat sich der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig geeinigt.


Durch die Neuordnung des Zugangs, die im Zuge des Ausbaus der Adalbert-Stifter-Straße erledigt werden soll, muss wegen einer zusätzlich benötigten Fläche auch der Pachtvertrag mit der Stadt geändert werden. Auch diesem Antrag stimmte das Gremium zu.

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Nach Angaben des Pfarrverbands müsse im Zuge der Sanierung auch ein etwa 45 Meter langer Zaun einschließlich einer Hecke erneuert werden. Zudem sollen bisher fehlende Parkplätze für die Eltern angelegt werden. Durch eine Neuordnung können insgesamt zehn Parkplätze geschaffen werden. Die Kosten werden auf rund 77.500 Euro geschätzt. Das Erzbischöfliche Ordinariat hat dem Pfarrverband Kostenübernahme zugesichert, wenn die Stadt einen Zuschuss von 25.000 Euro leistet. Anderenfalls müsste der gesamte Umbau von der Kirchenstiftung Traunreut finanziert werden.

Nach Angaben der Verwaltung trage die Stadt Traunreut gemäß derzeitiger Beschlusslage die Kosten für Bausubstanz erhaltende oder in notwendigem Maß ergänzende Maßnahmen von Kindertageseinrichtungen. Ausgenommen seien Schönheitsreparaturen im Sinne des Mietrechts. Die Anlage erforderlicher Parkplätze und die Umgestaltung des Zugangs einschließlich des Zauns seien daher nach Ansicht der Kämmerei förderfähig. Die Mittel von 25.000 Euro sollen im Haushalt 2020 bereitgestellt werden.

Um die Sanierung umzusetzen, muss auch der Pachtvertrag zwischen Stadt und Katholischer Kirchenstiftung für etwa 2400 Quadratmeter geändert werden. Die Pachtfläche vergrößert sich um die neuen Parkplätze, für die bisher eine Grunddienstbarkeit besteht. Die bisherige Laufzeit des Pachtvertrags – die gesamte Grünfläche des Kindergartens ist von der Stadt gepachtet – betrug 30 Jahre und endet im September 2029. Auf Wunsch des Pfarrverbands war sich das Gremium einig, den Pachtvertrag bereits jetzt um weitere 30 Jahre zu verlängern.

Der Ausschuss wurde auch davon in Kenntnis gesetzt, dass für die Erneuerung der Netzwerk-/Switch-Infrastruktur im Rathaus und im k1 nur ein Angebot mit einem Preis von 53.940 Euro abgegeben worden sei. Nachdem bei der bereits laufenden Erneuerung Eile geboten war, habe Bürgermeister Klaus Ritter die Auftragsvergabe unterschrieben. Nach Angaben der Verwaltung liege das Angebot etwa bei den von der Verwaltung geschätzten Kosten.

Abgesegnet wurde auch die Änderung der Feuerwehrgebührensatzung, die wegen der Indienststellung der beiden neuen Fahrzeuge (LF 20 und HLF 20) angepasst werden musste. Anhand einer Neukalkulation betragen die Streckenkosten für jeden angefahrenen Kilometer beim LF 20 7,97 Euro und beim HLF 20 8,26 Euro. Die Ausrückungskosten – berechnet vom Zeitpunkt des Ausrückens aus dem Feuerwehrgerätehaus bis zum Zeitpunkt des Wiedereinrückens – liegen beim LF 20 pro Stunde bei 144,97 Euro und beim HLF bei 168,38 Euro. ga