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Traunreut startet mit einer rauschenden Ballnacht ins neue Jahr

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Traunreut
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Die exzellente JPS-Band aus Salzburg sorgte beim Silvesterball im k1 für eine stets gut gefüllte Tanzfläche. (Foto: Rasch)

Traunreut – Mit dem »Donau-Walzer« und einem imposanten Feuerwerk haben die Traunreuter beim Silvesterball im k1 das neue Jahr empfangen.


Das Programm der rauschenden Ballnacht war im Vergleich zu den Vorjahren zwar etwas abgespeckt, aber nicht weniger opulent. Die rund 150 Gäste schwoften nach dem Motto »Es wird getanzt heut Nacht« über das Grande Finale des Jahres 2018 hinaus zur Musik der exzellenten JPS-Band aus Salzburg. Der Abend und das Ambiente wurden allgemein sehr gelobt. Lediglich an dem Musikkabarettisten Vogelmayer aus Straubing gab es einige Kritik.

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Trotz aller Bemühungen, die Traunreuter mit seinem Programm »Dahoam« aus der Reserve zu locken, gelang dem quirligen Niederbayern das nur bedingt in vorderster Reihe. »Ohne den Kabarettisten wär's schöner gewesen«, schrieb ein Gast in Gästebuch. Vielmehr hätte man sich mehr musikalische Einlagen von Sebastian Pusch gewünscht, der den Abend wieder sehr charmant moderierte, aber sein Improvisationstalent zum Bedauern vieler Gäste zu kurz zur Schau stellte.

Dass die Einlagen des Kabarettisten nicht unbedingt nach dem Geschmack des Publikums waren, tat dem Abend aber keinen Abbruch. Die JPS-Band sorgte für eine stets volle Tanzfläche. Bis weit nach Mitternacht wurde zu den großen klassischen Tanznummern nach guter alter Schule getanzt, was das Zeug hält.

Mit Rumba, Cha Cha Cha, Boogie, aber auch aktueller Popmusik lag die Band um den Oderberger Bassisten Hans Baltin goldrichtig. Unter das tanzende Volk mischten sich auch Bürgermeister Klaus Ritter und seine Stellvertreter Hans Peter Dangschat und Gerti Winkels mit ihren Partnern. Vertreter des Stadtrats konnten nicht ausgemacht werden, dafür aber wieder viele treue auswärtige Ballgäste aus Schnaitsee, Teisendorf oder Traunstein.

Bis zum Countdown wurden aus der Küche des Kulinariums auch köstliche Schmankerl serviert. Oben drauf gab es einen luftigen Nachtisch und eine kleine Mitternachtskarte. Das Motto des Balls, nicht warten, sondern tanzen, nicht zurückschauen, sondern den Blick nach vorne richten, ist in jedem Fall aufgegangen.

Das k1-Team um seine neue Leiterin Anke Hellmann war sehr bemüht, den Gästen einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Die Besucher wurden persönlich zu ihren Tischen begleitet und konnten sich bei Fragen jederzeit ans Personal wenden. ga