Bildtext einblenden
Bäderleiter Andreas Lohr setzt im Franz-Haberlander-Freibad in Traunreut sechs neue Mähroboter ein.

Täglich werden 25.000 Quadratmeter gemäht: Sechs Roboter im Freibad

Traunreut – Mit sechs neuen Robotern mäht die Stadt jeden Tag das Gelände des Franz-Haberlander-Freibads. Wie die Verwaltung im Rathaus weiter mitteilte, hat sie die Geräte zu Beginn der Badesaison in Dienst gestellt. 


»Die Roboter orientieren sich beim Mähvorgang an einem im Freibadgelände verlegten Begrenzungskabel via GPS-Sensoren in sechs Mähbereichen. Dadurch wird eine Fläche von circa 25 000 Quadratmetern im Freibad täglich gemäht«, erklärt der Leiter der Traunreuter Bäder, Andreas Lohr. Und weiter: »Die Roboter starten jeden Abend, wenn das Freibad geschlossen ist, und bewegen sich im Gelände bis zum nächsten Morgen, wenn das Freibad wieder öffnet.«

Tagsüber laden die Roboter ihre Akkus wieder auf. Den benötigten Strom ziehen sie von der neu installierten Photovoltaikanlage, die auf dem Technikgebäude des Freibads installiert ist. Zum Schutz sind die Roboter an der jeweiligen Ladestation auf dem Gelände in einer Garage untergebracht, die der städtische Bauhof angefertigt hat.

Bei schlechtem Wetter werden die Roboter auch tagsüber stundenweise auf dem Gelände bewegt, wenn zum Beispiel ein Roboter in der Nacht an einer Baumwurzel oder ähnlichem festgefahren war. Der jeweils Diensthabende erledigt diese Aufgabe dann via manuellem Start. Alle Mähzyklen werden auf einem Tablet über eine App gesteuert. So könne etwa der Standort der Mäher oder deren Laufzeiten immer ermittelt werden. »Durch die hauseigene PV-Anlage ergibt das Mähen durch die Roboter großen Sinn«, meint Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. »Es entsteht ein toller Synergieeffekt in der Nutzung.«

Mit dem Mähergebnis sind die Stadtwerke sehr zufrieden. Die Qualität des Rasens hat sich nach Angaben aus dem Rathaus mittlerweile erhöht. Ein weiterer Vorteil sei, dass Lärmemissionen von manuellem Mähen mit Traktoren durch die Roboter drastisch reduziert werden konnten. Für Kleintiere wie zum Beispiel Igel stellten die Roboter bis dato keine Gefahr dar.

fb

Mehr aus Traunreut