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Straßensanierungen für über 400.000 Euro

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Für über 400 000 Euro sollen im nächsten Jahr im Stadtgebiet von Traunreut Straßen instand gesetzt werden. Im Ortsteil Traunwalchen ist vorgesehen, ein Teilstück der Mühlenstraße zu asphaltieren. (Foto: Rasch)

Traunreut – Im Stadtgebiet Traunreut werden im nächsten Jahr eine Reihe von Straßen beziehungsweise Straßenabschnitte saniert. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Asphalt- und Pflasterarbeiten. Den Auftrag soll laut einstimmigem Stadtratsbeschluss eine Rosenheimer Verkehrswegebaufirma bekommen. Das Kostenangebot liegt bei 414 000 Euro. Sechs Firmen hatten im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung in der Stadtverwaltung für die Arbeiten Angebote eingereicht.


Die zu sanierenden Straßen liegen in sechs Ortsteilen: In der Kernstadt soll ein Abschnitt der Werner-von-Siemens-Straße erneuert werden. In St. Georgen stehen die Bräubergstraße 6 a auf der Agenda sowie die Weisbrunner Straße und die Schulstraße. In Traunwalchen ist vorgesehen, die Siemensstraße neu zu asphaltieren und ein Teilstück der Mühlenstraße. Die Georg- Simon-Ohm Straße in Oderberg und Straßen im Gewerbegebiet Oderberg sowie die Gemeindestraßen in Weiher und Heiming sollen ebenfalls im nächsten Jahr hergerichtet werden.

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Abgesegnet wurden auch die Bedarfsanmeldung 2019 im Städtebauförderungsprogramm und die Satzungen für die geänderten Bebauungspläne »Matzing« und »Gewerbegebiet Hochreit Mitte«. Im Gewerbegebiet Hochreit geht es um eine geänderte Verkehrsführung und in Matzing um eine zu überbauende Garage und eine neu zu errichtende Außentreppe an einem Wohnhaus. Ohne Diskussion mitgetragen wurde auch der Name für den im Bau befindlichen Kindergarten an der Kolpingstraße in Traunreut. Der Kindergarten soll Schneckenhaus heißen.

In der Sitzung bezog Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann klar Stellung zu dem Vorschlag des Bauausschusses, im Zuge der Gesamtentwicklung des sogenannten »Muna Parks« in der Stadtmitte bei der Abzweigung vom Traunring in die Porschestraße einen Kreisverkehr zu bauen (wir berichteten). Nach Ansicht des Stadtbaumeisters wäre ein gemäß den Richtlinien zu errichteter Kreisverkehr an der Stelle unnötig und zu kostspielig, weil bereits ein leistungsfähiges Netz vorhanden sei. Er verwies dabei auf eine aktuelle Verkehrsstudie, die aussagt, dass bis 2035 alle untersuchten Knotenpunkte im Umfeld die künftigen Verkehrsmengen in einer angemessenen Qualität abwickeln könnten. Nachdem aber bis dato noch keine konkrete Planung für das Areal »Muna Park« vorliege, sollte dieser Studie auch nicht vorgegriffen werden. »Wenn es so weit ist, kann man immer noch konkret über eine Verkehrsregelung nachdenken«, so Gätzschmann. Eine Möglichkeit wäre ein sogenannter überfahrbarer Minikreisverkehr, wie er in der Kantstraße geplant sei. Hierfür würden aller Wahrscheinlichkeit auch die benötigten Grundstücke im Osten zur Verfügung stehen, während für eine große Kreisverkehrslösung keine Aussicht auf einen Grunderwerb bestünde. ga