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Sicherer Übergang beim BSH-Firmengelände

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Für die Fußgänger, respektive für die Mitarbeiter der BSH, soll im Zuge des Ausbaus der Frühlinger-Spitz-Straße auf Höhe des Personendrehkreuzes des Traunreuter Standorts eine sichere Querung geschaffen werden. (Foto: Rasch)

Traunreut – Mit einer Vergabe der städtischen Grundstücke im Wohnbaugebiet »Stocket« ist voraussichtlich nicht vor Jahresende zu rechnen. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses bekannt.


Zunächst muss aufgrund der Eigentumsverhältnisse ein aufwändiges Umlegungsverfahren durchlaufen werden. Außerdem müssen noch die Vergabekriterien festgelegt werden. Wie berichtet hat sich der Stadtrat darauf verständigt, einen Teil der städtischen Grundstücke im sogenannten Einheimischen-Modell anzubieten. Wegen der Kriterien, die dieses Modell voraussetzt, und die jetzt in den Stadtratsfraktionen »entrümpelt« werden sollen, gibt es aber noch reichlich Gesprächsbedarf.

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Wie Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann auf Anfrage von Stadtrat Josef Winkler (Bürgerliste) mitteilte, ziehe sich ein Umlegungsverfahren erfahrungsgemäß zwischen sechs und neun Monaten hin. In diesem Verfahren, das notwendig ist, weil sich ein Teil der Grundstücke in Privatbesitz befinde, werde die Nettobaulandfläche berechnet.

Parallel dazu könnten laut Gätzschmann auch die Erschließungsmaßnahmen vorbereitet werden, die dann in einem Schritt durchgeführt werden sollen. Der Vorschlag der Verwaltung, die Durchführung des Umlegungsverfahrens dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zu übertragen und Bürgermeister Klaus Ritter zu ermächtigen, mit der Behörde eine entsprechende Vereinbarung abzuschließen, wurde einstimmig befürwortet. Das Verfahren soll Ende April starten.

Ohne längere Diskussion wurde auch der Antrag von Herbert Kusstatscher (SPD) genehmigt, im Zuge des Ausbaus der Frühlinger-Spitz-Straße eine sichere Querung der Straße zu allen Tages- und Nachtzeiten im Bereich des Personendrehkreuzes der Firma BSH zu schaffen. Kusstatscher forderte die Verwaltung auf, von einem Planungsbüro verschiedene Vorschläge wie eine Fußgängerampel, eine Geschwindigkeitsreduzierung, ein gelbes Blinklicht und eine ausreichende Beleuchtung mit Kosten zu hinterlegen und diese dann dem Stadtrat vorzustellen. Zudem sollen die einzelnen Vorschläge vom Planungsbüro hinsichtlich der Sicherheit der Fußgänger quantifiziert werden.

Kusstatscher begründet seinen Antrag dahingehend, dass sich durch den Ausbau der Straße der Verkehr laut einer Verkehrszählung auf 7000 Fahrzeuge am Tag erhöhen werde und damit auch die Gefahrensituation der Fußgänger, die vom Parkplatz aus beziehungsweise vom BSH-Firmengelände die Straße überqueren. Das Drehkreuz am Frühlinger Spitz werde von etwa 300 Mitarbeitern pro Schicht benutzt. »7000 Verkehrsbewegungen bedeuten knapp 300 Fahrzeuge pro Stunde beziehungsweise knapp fünf Fahrzeuge pro Minute.«

In einer Stellungnahme teilte die Verwaltung mit, dass von der Firma BSH bereits vor einiger Zeit der Wunsch geäußert worden war, im Zuge des Straßenausbaus eine sichere Überquerung im Bereich des Personendrehkreuzes zu berücksichtigen. ga


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