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Rund 30 Christbäume für die Stadt

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Es ist vollbracht: Nur wenige Minuten benötigte Bürgermeister Klaus Ritter (Mitte), bis die rund drei Meter hohe Tanne unter den Augen der Geschäftsleiter von »Haus Berghof«, Jürgen (links) und Josef Dichtl, gefällt war. (Foto: Rasch)

Traunreut – »Christbäume auch selber schneiden.« Diesen Werbespruch der Sozialtherapeutischen Einrichtung »Haus Berghof« in Oberweißenkirchen hat Traunreuts Bürgermeister Klaus Ritter am Donnerstag wörtlich genommen. Mit einer Handsäge schritt er zur Tat und in wenigen Minuten war die rund drei Meter hohe Tanne mit einem unteren Stammdurchmesser von rund 15 Zentimeter gefällt.


Der Baum, der nächste Woche noch von den Kindern des städtischen Kindergartens geschmückt wird, wird in der Advents- und Weihnachtszeit das Foyer des Rathauses schmücken. Das »Haus Berghof« spendet seit vielen Jahren der Stadt Traunreut rund 30 Christbäume, die dann vom städtischen Bauhof an die Kindertagesstätten, Schulen und städtischen Einrichtungen verteilt werden.

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Die Sozialtherapeutische Einrichtung, in der rund 90 psychisch kranke Menschen leben und arbeiten, betreibt die Christbaumplantage seit rund 18 Jahren. Die Rathaustanne durfte etwa acht Jahre wachsen. »Bis ein Baum diese Größe erreicht hat, dauert es rund acht Jahre«, erklärte Hausmeister Ernst Schmidlechner und fügte an, dass auch die Bodenpflege dabei eine wichtige Rolle spielt.

Nach Angaben des Geschäftsführers der Einrichtung, Josef Dichtl, verlassen jährlich rund 200 Bäume die Plantage, bei deren Pflege auch die Bewohner der Einrichtung mithelfen. Die gleiche Stücksaal wird etappenweise nachgepflanzt. Auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts, gab Schmidlechner ein paar einfache Tipps, wie der Weihnachtsbaum länger frisch bleibt. Sein Rezept lautet: Ungespritzte, frisch geschnittene Bäume ein paar Tage lang in einem Eimer mit Wasser stellen, damit sie noch Feuchtigkeit ziehen können.

Auch der Christbaumständer sollte über einen Wasserbehälter verfügen, der je nach Bedarf mit Wasser nachgefüllt werden sollte. Bei einer Fußbodenheizung rät Schmidlechner, unter dem Christbauständer als Isolierung eine Holzplatte zu legen. So bleibt der Christbaum mindestens frisch bis die Sternsinger da waren. ga