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Nach Abriss: Neues Haus mit sechs Wohnungen geplant

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Traunreut: Neubau-Haus mit sechs Wohnungen nach Abriss an Kopernikusstraße geplant
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Ein Wohnhaus an der Kopernikusstraße in Traunreut soll abgerissen und durch einen Neubau mit sechs Wohneinheiten ersetzt werden. Eine damit verbundene Bebauungsplanänderung segnete der Bauausschuss jetzt per Satzung ab. (Foto: Rasch)

Traunreut – In den Ausschusssitzungen des Stadtrats wurden ohne längere Diskussionen mehrere Maßnahmen einstimmig abgesegnet.


Im Bauausschuss wurden im Zuge der laufenden Änderungen des Bebauungsplans »Traunreut Nord« die Stellungnahmen der Behörden gehört und genehmigt und gleichzeitig der Satzungsbeschluss gefasst. Die Bauleitplanung soll zugunsten eines Anbaus an ein bestehendes Wohnhaus in der Paul-Keller-Straße geändert werden.

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Ebenfalls per Satzung beschlossen wurde die Änderung des Bebauungsplans für das Gebiet »Zwischen Traunring Süd-Ost, Keplerweg und Kopernikusstraße.« Hier ist eine Änderung der Bauleitplanung notwendig, um in der Kopernikusstraße ein neues Wohnhaus mit sechs Wohneinheiten zu bauen. Im ursprünglichen Bebauungsplan sind auf dem Grundstück vier Wohneinheiten genehmigt. Nach Angaben der Verwaltung soll das bestehende Wohnhaus mit Garagen und Nebenanlagen abgerissen werden.

Auf Nachfrage von Günther Dzial (SPD) teilte die Verwaltung mit, dass für das Bauvorhaben auf dem Grundstück zwölf Stellplätze nachgewiesen werden. Vor dem Hintergrund, dass in unmittelbarer Nachbarschaft ein größeres Bauvorhaben – das Boardinghaus am Keplerweg – anstehe, warnte Dzial davor, dass es durch den damit verbundenen, zunehmenden Verkehr in der Wohnsiedlung schon »eng« werden könnte.

Der Hauptausschuss erklärte sich damit einverstanden, dass der Alleeweg zur Nepomukkapelle in Stein an der Traun künftig dem beschränkt-öffentlichen Weg von Anning nach Stein zugeschrieben wird. Der Weg mit einer Gesamtlänge von 1,6 Kilometern erstreckt sich dann von Anning bis zur Pallinger Straße in Stein an der Traun.

Ebenfalls damit einverstanden erklärte sich das Gremium, dass der öffentliche Feld- und Waldweg in das Aufeld in Anning in einer Länge von rund 200 Metern zur Gemeindestraße aufgestuft wird. Die Umwidmung ist notwendig, weil sich die Verkehrsbedeutung des Wegs geändert hat. ga


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