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Keine Fischseuche an der Traun

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Traunreut – Das in einer Teichanlage an der Traun aufgetretene Fischsterben ist nicht auf eine Fischseuche zurückzuführen. Dies ist das Ergebnis der Untersuchung im Zentrallabor des Tiergesundheitsdienstes, wie die Pressestelle des Landratsamts am Donnerstagabend mitteilte. Vor einer Woche hatte es von Seiten des Veterinäramts noch geheißen, dass es sich um die Fischseuche IHN handelt (wir berichteten).


Der Traunreuter Betrieb hatte Satzfische aus einer Zuchtanlage im Landkreis Altötting bezogen, bei der Mitte August die Fischseuche IHN (Infektiöse Hämatopoetische Nekrose der Salmoniden) ausgebrochen war. Dieser Zusammenhang und das gleichzeitig einsetzende Fischsterben verstärkten den Verdacht, dass in der betroffenen Fischzucht an der Traun ebenfalls die IHN eingeschleppt worden ist. Dieser Verdacht wurde vom Veterinäramt mit Unterstützung durch den Fischgesundheitsdienst jetzt entkräftet.

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Welche Ursachen genau für das Fischsterben verantwortlich sind, kann die Untersuchung der Experten nicht eindeutig belegen. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zur Bachauskehr, die jüngst stattgefundenen hat. Durch den zeitweise fehlenden Zulauf könnte die Wasserqualität kurzzeitig zu sauerstoffarm oder zu schadstoffreich geworden sein, was zum Tod der Fische führte. Eindeutig kann dieser Zusammenhang allerdings nicht belegt werden. fb


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