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»Heimspiel« zum 60-jährigen Bestehen

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Eine Urkunde des BLSV-Kreisverbandes überreichten Schirmherr Franz Parzinger (links) und die BLSV-Kreisvorsitzende Claudia Daxenberger an den Vorsitzenden des TSV Traunwalchen-Matzing. (Fotos: Rasch)

Traunreut – Mit einem Gottesdienst und einem Festzug durch das Dorf sind die Feiern zum 60-jährigen Bestehen des TSV Traunwalchen-Matzing zu Ende gegangen. Nachbarsportvereine, Ortsvereine mit Fahnenabordnungen feierten mit den Sportlern. Auch die politische Prominenz und Vertreter des BLSV-Kreisverbands machten den Traunwalchnern ihre Aufwartung.


Schirmherr und Altbürgermeister Franz Parzinger zollte den Gründervätern und den jetzigen Verantwortlichen ein großes Lob. »Es gehört Mut und Optimismus dazu, einen Verein zu gründen und diesen in die Zukunft zu führen«, sagte er. Der TSV habe sich aus kleinen Anfängen heraus zu einem respektablen Verein mit fast 1000 Mitgliedern entwickelt.

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Als stellvertretender BLSV-Kreisvorsitzender überreichte Parzinger gemeinsam mit der BLSV-Kreisvorsitzenden Claudia Daxenberger an den Vorsitzenden Hans Huber auch eine Ehrenurkunde des Kreisverbands. Auch Bürgermeister Klaus Ritter und Sportreferent Hans Peter Dangschat gratulierten dem Jubelverein. Der TSV leiste hervorragende Jugendarbeit und sei auch ein Vorbild, wenn es um den Bau der Sportanlagen gehe, sagte Ritter.

Im Steinbruch versammelten sich rund 800 Gäste des Festzugs mit zwei Musikkapellen aus den Reihen der Blaskapelle Traunwalchen und der Blaskapelle Otting und Fahnenabordnungen nach dem Gottesdienst. Kaum enden wollte der Zug des Patenvereins TSV Palling. Über 100 Pallinger Sportler erwiesen den Traunwalchnern die Ehre.

»Ihr alle habt das 'Heimspiel' des TSV zu einem Erlebnis gemacht«, rief Johannes Parzinger vom Festkomitee allen Gästen zu. Besonders würdigte er Pfarrer Richard Datzmann, der in seiner Predigt zu Solidarität, Verantwortung und Teamgeist aufrief, sowie den Jugendchor Luz del Dia, der den Gottesdienst in besonderer Weise musikalisch gestaltete. Nicht zuletzt würdigte Parzinger die vielen Helfer, die zum Gelingen der dreitägigen Feiern mit beigetragen haben.

Beim Festauftakt waren vier Schläge notwendig, ehe der Gerstensaft floss und die Blaskapelle das erste Prosit der Gemütlichkeit anstimmte. Nach dem Aufmarsch gab die Blaskapelle die Bühne frei für die »Gaudi Harmonie«, die beim Weinfest den Steinbruch rockte. Wo immer die Band mit Traunwalchner Urgewächsen auftritt, ist Stimmung garantiert. Die Musiker trafen genau den Nerv des Publikums, das vor der Bühne tanzte.

Nach einer für viele Weinfestbesucher sehr kurzen Nacht, hieß es die Kräfte für die Fußball-Dorfmeisterschaft neu zu bündeln. Allein dafür zollte Sportreferent und zweiter Bürgermeister Hans Peter Dangschat bei der Siegerehrung den Teilnehmern großen Respekt. 12 sowohl aus Frauen und Männer zusammengewürfelte Mannschaften mit je fünf Feldspielern kämpften auf dem Fußballplatz in den Traunauen bei schweißtreibenden Temperaturen um die Meisterschale. Im Finale standen sich die SF Frauenbrunn und die Jobst Hütten gegenüber, die sich mit einem klaren 4:0 den Titel sicherten. Letztere gingen in der dritten Minute mit 1:0 in Führung und bauten diese Führung zum 4:0 Endstand aus. Platz zwei belegte die SSG Palling vor den Löschfreunden aus Matzing. Entsprechend angestoßen wurde auf den Titel und die Platzierungen am Abend bei einer Disco-Party im Steinbruch. ga