weather-image

Große Aufgaben für die Jugendfeuerwehren der Stadt Traunreut

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Foto: FDL/Benje

Traunreut – Was für eine schlagkräftige Jugendtruppe die Stadtfeuerwehren Traunreut mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Traunreut, Stein a. d. Traun, Matzing, Traunwalchen und Pierling haben, zeigte sich beim Berufsfeuerwehrtag der von Freitag auf Samstag stattfand.

Anzeige

50 Jugendfeuerwehler und 20 Ausbilder und Aktive, die die Übungen begleiteten, fanden sich am Freitag Abend gegen 17.00 Uhr im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Traunreut ein. Kurz darauf hieß es für die in 3 Gruppen eingeteilten Mannschaften ausrücken zum Ersten Einsatz. Während die Feuerwehr Traunreut nach Oberwalchen ausrückte, um über die Fahrbahn liegende Bäume zu beseitigen, galt es für die Feuerwehren aus Stein und Pierling in Matzing eine Fahrbahn zu säubern. Diese war mit Holzspänen verschmutzt.

Die Gruppe um die Feuerwehren aus Matzing und Traunwalchen rückte unterdessen zum Sportplatz nach Traunwalchen zu einer Vermisstensuche aus. Im Laufe der 24 Stunden wickelte jede Feuerwehr diese unterschiedlichen technischen Hilfeleistungen ab. Diese Aufgaben wurden ohne Probleme von allen bewältigt. Das Adrenalin zum steigen brachte dann der erste Einsatz gegen 21.00 Uhr mit sich.

Zunächst wurde für die Feuerwehr Pierling ein Verkehrunfall auf einer kleinen Verbindungsstraße zwischen Pierling und Traunreut gemeldet. Bereits bei der Anfahrt wurde dann die Alarmstufe erhöht. „PKW in Fahrradgruppe“ mit mehreren Schwerverletzten zum Teil eingeklemmten Personen hieß es über Funk. Somit machte sich die kompletten Stadtfeuerwehren auf den Weg. Die als erste Eintreffende und für den Bereich zuständige Feuerwehr aus Pierling übernahm die Einsatzleitung. Wie bei solchen Einsätzen oft üblich, fand man zunächst eine völlig geschockte Person vor, die es zu beruhigen galt. Und dann musste alles ganz schnell gehen. Bewusstlose sowie schreiende Verletzte mussten versorgt werden. Der Lenker des PKW musste aus seinem Fahrzeug befreit werden. Bei einer weiteren Person wurde sogar eine Reanimation nötig.

All diese Aufgaben wurden unter Anleitung erfahrener Ausbilder abgearbeitet. So konnte man nach gut einer Stunde wieder abrücken und zum Feuerwehrgerätehaus nach Traunreut zurückkehren.

Hier versuchte man ein paar Stunden Schlaf zu erwischen. Bereits um 6.00 Uhr morgens war es dann wieder vorbei mit der Ruhe. Der erste Alarm für die Wechseleinsätze ging los. Als diese wieder abgearbeitet waren, ging es zunächst zum Frühstücken ins Gerätehaus nach Matzing und anschließend wieder zurück nach Taunreut. Viele waren gedanklich schon am nach Hause gehen als ein erneuter Alarm einging.

„B3 unklare Rauchentwicklung“ Einsatz für die Feuerwehr Stein in Gigling. Auch hier kam während der Anfahrt eine Alarmstufenerhöhung auf „B4 Vollbrand Landwirtschaftliches Gebäude“ Bereits bei der Anfahrt war dichter Rauch aus einer Maschinenhalle eines Bauernhofes wahrnehmbar. Vor Ort wurde man darauf hingewiesen, dass Personen abgängig sind. Somit galt wieder Übersicht verschaffen, Gruppen einteilen, Wasserversorgung aufbauen und vor allem Personen zu retten. Unter Atemschutz drang man in das Gebäude ein, während zeitgleich die ersten Trupps den Wasserangriff starteten.

Auch diese Übung meisterten die Jugendfeuerwehrler mit Bravour. Somit war dann auch hier nach einer Stunde alles abgearbeitet und man konnte nach einem Gruppenfoto Müde aber sichtlich Stolz auf das geleistete nach Hause fahren.

FDL/Benje

Italian Trulli